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Elektromobilität

70. Schnellladestation der Supermarktkette Kaufland

Mit der Eröffnung seiner 70. Schnellladestation baut das Einzelhandelsunternehmen Kaufland seine Vorreiterrolle in der Elektromobilität weiter aus.

Weiter voll im Plan: Bis Anfang 2019 will Kaufland deutschlandweit rund 100 Schnelladestationen in Betrieb haben. Das verkündete das Unternehmen erst im vergangenen Dezember. Jetzt wurden die Ziele nochmals konkretisiert. Bis Ende 2020 sollen weitere 50 Stationen hinzukommen.

„Unser Anspruch ist es, den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben. Die Schnellladestationen an unseren Filialen tragen dazu bei, dass diese Technologie in Zukunft flächendeckend verfügbar ist. Damit gestalten wir die Energiewende aktiv mit und sind Vorreiter im Lebensmitteleinzelhandel“, sagt Jörg Dahlke, Leiter Bau International bei Kaufland.

Ladeinfrastruktur als Erfolgsfaktor der E-Mobilität

Mit den öffentlich zugänglichen Ladestationen setzt sich Kaufland aktiv für eine bedarfsgerechte und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur und den Ausbau der E-Mobilität ein. Im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur dieses Engagement mit bis zu 40 Prozent. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert.

Die Schnellladestationen sind mit den gängigen Steckertypen ausgestattet und bieten zwei Kunden gleichzeitig die Möglichkeit, ihre Autos kostenlos zu laden. Dank einer Ladeleistung von 50 Kilowatt können Kunden ihre Elektroautos bequem in 45 Minuten bis zu 80 Prozent aufladen. Die Stationen werden mit Ökostrom betrieben, der das besonders umweltfreundliche Label „Grüner Strom“ trägt. Dieses Label garantiert, dass der Ökostrom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammt und steht für höchste Qualität und Transparenz.

Entwicklung und Bedeutung der E-Mobilität

E-Mobilität gewinnt in Deutschland immer mehr an Bedeutung. Die Anzahl der Elektroautos hat sich innerhalb eines Jahres annähernd verdoppelt. Waren 2017 laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 55.000 Autos mit Elektroantrieb auf deutschen Straßen unterwegs, stieg die Anzahl 2018 bereits auf über 98.000 Fahrzeuge. Demgegenüber stehen laut Angaben der Bundesnetzagentur etwa 5.400 Ladestationen, davon über 670 Schnellladestationen.

Eine Erhebung zur Alltagstauglichkeit der Ladeinfrastruktur zeigt, dass das Thema Elektromobilität eine wesentliche Rolle bei den Verbrauchern spielt und das Angebot an E-Ladestationen ihr Einkaufsverhalten mitbeeinflusst. Demnach bestätigen 74 Prozent der befragten Elektroautofahrer ihre Einkaufsstätte zu wechseln, wenn anderswo ein kostenloser Ladevorgang während des Aufenthalts möglich ist (Quelle: Schaufenster Elektromobilität. Eine Initiative der Bundesregierung).

Das kosten- und barrierefreie Ladeangebot bei Kaufland sorgt für zufriedene Kunden. Die hohe Ladegeschwindigkeit und das schnell wachsende Netz an Schnellladestationen verdeutlichen die Ernsthaftigkeit des Engagements. In Zukunft wird solch ein Angebot für Verbraucher eine Selbstverständlichkeit sein. Der Lebensmittelhändler trifft mit seinem Engagement den Nerv der Verbraucher und trägt dazu bei, E-Mobilität in Deutschland attraktiver zu machen.

Über Kaufland

Kaufland betreibt bundesweit rund 660 Filialen und beschäftigt rund 75.000 Mitarbeiter. Mit durchschnittlich 30.000 Artikeln bietet das Unternehmen ein großes Sortiment an Lebensmitteln, dabei liegt der Fokus auf den Frischeabteilungen Obst und Gemüse, Molkereiprodukten sowie Fleisch, Wurst, Käse und Fisch. Ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik ist, Verantwortung für Mensch und Umwelt zu übernehmen. Das Unternehmen ist Teil der Schwarz Gruppe, die zu den führenden Unternehmen im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland gehört. Kaufland hat seinen Sitz in Neckarsulm, Baden-Württemberg.

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