Berliner Autobahnen wie die A100, A114 und A111 werden ab April ohne Beleuchtung auskommen. Die Autobahn GmbH setzt auf den deutschlandweiten Standard.
In Berlin wird es auf den Stadtautobahnen künftig deutlich dunkler. Die Autobahn GmbH des Bundes hat beschlossen, die künstliche Beleuchtung auf den Autobahnen A100, A114, A103 und A111 größtenteils abzuschalten. Lediglich Tunnel sowie deren Ein- und Ausfahrten bleiben erleuchtet, um Sicherheit bei wechselnden Lichtverhältnissen zu gewährleisten.
Die Umstellung begann am 9. Januar 2025 mit einem Abschnitt der A100 zwischen der Seestraße und der Knobelsdorffstraße. Bis Ende April 2025 sollen weitere Abschnitte der A100 sowie die anderen betroffenen Autobahnen folgen.
Der Hintergrund: Beleuchtete Autobahnen sind in Deutschland eine Ausnahme. „Mit der Abschaltung passen wir uns dem landesweiten Standard an“, erklärt ein Sprecher der Autobahn GmbH. Die meisten deutschen Autobahnen bleiben nachts unbeleuchtet, um Energie zu sparen und die Umweltbelastung zu reduzieren.
Für Berliner Autofahrer bedeutet dies eine Umstellung. Der Senat zeigte sich von der Entscheidung überrascht und prüft derzeit, ob Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nötig sind. Bis dahin heißt es: Licht anschalten, Augen auf – und sich an die Dunkelheit gewöhnen. (ja)