Luxus statt Bescheidenheit? Der private Fuhrpark des zukünftigen Bundeskanzlers Friedrich Merz zeigt edle Karossen, PS-Monster und überraschende Exoten!
Friedrich Merz ist zukünftiger Kanzler, CDU-Vorsitzender und leidenschaftlicher Privatpilot. Er hat aber auch eine ausgeprägte Vorliebe für edle Fahrzeuge. In der Vergangenheit sorgte er für Aufsehen, als er behauptete, mit seinem Privatflugzeug weniger Sprit zu verbrauchen als ein Dienstwagen eines Regierungsmitglieds. Seine Diamond DA62 verbraucht bei einer Reisegeschwindigkeit von 165 Knoten etwa 14,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer. Im Vergleich dazu liegt der Verbrauch eines BMW 7er, wie er von Bundesbauministerin Klara Geywitz genutzt wird, bei rund 9,8 Litern pro 100 Kilometer. Selbst der gepanzerte Mercedes S680 Guard des aktuellen Bundeskanzlers Olaf Scholz verbraucht etwa 18 bis 20 Liter auf 100 Kilometer.
Wenn es um Dienstwagen für Spitzenpolitiker geht, führt an deutschen Premiumherstellern kein Weg vorbei. Ob Angela Merkel, Olaf Scholz oder frühere Kanzler wie Gerhard Schröder – sie alle vertrauten auf die gepanzerten Versionen von Audi A8, BMW 7er oder Mercedes S-Klasse. Jahrzehntelange Erfahrung im Bau hochsicherer Fahrzeuge hat dafür gesorgt, dass deutsche Marken den weltweiten Standard für gepanzerte Staatskarossen setzen. Und während es für amtierende Kanzler und Minister kaum Alternativen gibt, könnte auch Friedrich Merz mit seiner Vorliebe für Luxusfahrzeuge ein Kandidat für ein gepanzertes Modell sein.
Angela Merkel war ohne ihren schwer gepanzerten Audi A8 L Security kaum vorstellbar. Die ehemalige Bundeskanzlerin ließ sich fast ausschließlich in der Ingolstädter Oberklasse-Limousine chauffieren – ein Fahrzeug, das höchsten ballistischen Schutz nach VR9- und VR10-Standards bietet und selbst Angriffen mit Sturmgewehren und Sprengsätzen standhält. Mit dem Wechsel zu Olaf Scholz rückte Mercedes stärker in den Fokus: Der S 680 Guard mit V12-Power und Allradantrieb ist seither das bevorzugte Kanzlerauto und bietet Luxus, Komfort und Sicherheit auf höchstem Niveau.
BMW dagegen musste lange eine Pause im Panzersegment einlegen, da die vorige Generation des 7ers keine gepanzerte Version hatte. Erst mit dem neuesten Modell ist der Münchner Autobauer wieder mit einer gepanzerten Variante dabei – wahlweise mit V8-Verbrennungsmotor oder erstmals als Elektroversion. Damit steht deutschen Spitzenpolitikern nun wieder das volle Trio aus Audi, BMW und Mercedes zur Verfügung – eine Auswahl, die aufgrund politischer Neutralität stets breit gehalten wird.
Er versucht sich zwar politisch bodenständig zu zeigen, doch ein Blick in seine Garage zeigt, dass sein Geschmack eher in Richtung Luxus und PS-starke Motoren geht. Zwar erzählte in einem Interview mit dem FOCUS „Ich fahre privat selbst einen Hybrid und bin damit sehr zufrieden. Aber ich weiß auch um die begrenzten technischen Möglichkeiten. Und deswegen ist es am Ende die Entscheidung der Verbraucher, wenn Politik und Wirtschaft zuvor die Rahmenbedingungen richtig gesetzt haben.“ Ein Blick zurück in seine Autohistorie zeigt, dass Friedrich Merz doch eher den Verbrennern zugewandt ist. Hier sind die exklusivsten Autos, die Merz privat bewegt oder besessen haben soll.
Als ehemaliger Wirtschaftsanwalt und Manager weiß Merz, was Qualität bedeutet. Daher überrascht es nicht, dass eine Mercedes-Benz S-Klasse zu seinem Fuhrpark zählen soll. Die Luxuslimousine steht für höchsten Komfort, modernste Technik und eine gediegene Repräsentation – genau das Richtige für einen Mann seiner Position.
Ein echter Autoliebhaber kommt am Porsche 911 nicht vorbei – auch Friedrich Merz nicht. Der Kult-Sportwagen aus Stuttgart vereint zeitlose Eleganz mit Leistung.
Neben der S-Klasse soll sich auch ein Audi A8 in Merz‘ Fahrzeughistorie befinden. Die noble Oberklasse-Limousine aus Ingolstadt bietet luxuriösen Fahrkomfort mit einem eher zurückhaltenden, aber dennoch markanten Design – perfekt für einen Spitzenpolitiker, der Seriosität und Prestige ausstrahlen möchte.
Auch der BMW 7er soll in der Vergangenheit zum Fuhrpark von Merz gehört haben. Die Münchner Oberklasse-Limousine verbindet Dynamik mit innovativer Technik und gehört zu den beliebtesten Fahrzeugen der deutschen Wirtschaftselite. Merz dürfte sich hier wohlgefühlt haben.
Obwohl Friedrich Merz oft mit Verbrennungsmotoren assoziiert wird, gibt es Gerüchte, dass er zumindest Interesse an einem Tesla Model S gehabt hätte. Die kalifornische Elektro-Limousine stand mal für modernste Technologie und könnte für einen wirtschaftsorientierten Politiker durchaus eine spannende Alternative gewesen sein. Allerdings ist – durch die Auftritte von Elon Musk - das Image von Tesla stark beschädigt und die Verkaufszahlen sinken in ganz Europa.
Friedrich Merz mag sich politisch als Mann des Volkes präsentieren, doch sein vermeintlicher Fuhrpark erzählt eine andere Geschichte. Vom leistungsstarken Porsche über die edle Mercedes S-Klasse bis hin zum kontroversen Tesla – Merz setzt auf Fahrzeuge, die sowohl Prestige als auch Fahrspaß versprechen. Ein Mann mit Geschmack? Naja. Ein Freund des Understatements? Eher nicht. (ja)