Im Vergleich zum Vorjahresmonat April 2024 legten vollelektrische Pkw kräftig an Neuzulassungen zu. Der Gesamtmarkt bleibt im Monatsvergleich stabil.
242.728 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im April 2025 neu zugelassen und damit 0,2 Prozent weniger als im Vergleichsmonat. Gewerbliche Neuzulassungen nahmen um 0,7 Prozent ab, private Zulassungen legten im Berichtsmonat um 1,1 Prozent zu.
Unter den deutschen Marken erreichten Opel (+20,7 Prozent), Ford (+15,2 Prozent) und Mini (+10,7 Prozent) prozentual zweistellige Zuwächse. Weitere Marken verbuchten gegenüber dem Vergleichsmonat Rückgänge, die bei Smart (-82,4 Prozent), Porsche (-23,5 Prozent) und Audi (-16,7 Prozent) am deutlichsten ausfielen. VW (-2,7 Prozent) und Mercedes (-1,6 Prozent) büßten Rückgänge im einstelligen Bereich ein.
Bei den Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Skoda mit +22,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat am deutlichsten zu, gefolgt von Seat mit +12,0 Prozent.
Im April verfügten 91.696 Neuwagen über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 37,8 Prozent, darunter 24.317 Plug-in-Hybride. 45.535 Neuwagen waren den Elektro-Pkw (BEV) zuzuordnen und erreichten einen Anteil von 18,8 Prozent. Diese Antriebsart lag mit 53,5 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. 27,5 Prozent der Neuzulassungen waren mit 66.814 Einheiten den Benzinern zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um 26,4 Prozent abnahm. Die Neuzulassungen der 37.649 Diesel-Pkw waren mit 18,7 Prozent ebenfalls rückläufig. (ks)