Während der Automarkt insgesamt stagniert, treiben Elektroautos das Wachstum. Verbrenner verlieren an Bedeutung, elektrifizierte Antriebe gewinnen spürbar Marktanteile.
Im Mai wurden in Deutschland 239.448 Pkw neu zugelassen. Das entspricht laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einem minimalen Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn summierten sich die Neuzulassungen auf 1,19 Millionen Fahrzeuge, ein Zuwachs von 3,6 Prozent.
Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment der Elektroautos. Im Mai kamen 59.969 Fahrzeuge neu auf die Straße – ein Plus von 39 Prozent. Der Marktanteil lag bei 25 Prozent. Auch Plug-in-Hybride legten zu: Ihre Neuzulassungen stiegen um 11 Prozent auf 27.921 Einheiten. Insgesamt erreichten elektrifizierte Fahrzeuge damit einen Anteil von 37 Prozent.
Der Branchenverband VDA hat seine Prognose für das Gesamtjahr auf 1,07 Millionen Elektroautos angehoben. Die seit 19. Mai beantragbare Förderung trägt laut Verband erste Früchte.
Trotz eines Rückgangs um 8,9 Prozent blieb Volkswagen mit 19 Prozent Marktanteil stärkste Marke. Unter den deutschen Herstellern verzeichneten vor allem Smart, Mini und Opel Zugewinne. Bei den Importeuren legten Tesla und BYD jeweils dreistellig zu. Skoda war mit 8,2 Prozent Marktanteil stärkste Importmarke. (sp-x)