Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen (Pkw) gingen im Januar 2025 zurück. Der Gewerbemarkt hat deutlich an Fahrt verloren, Volkswagen war anteilig die stärkste deutsche Marke.
Die Pkw-Neuzulassungen gingen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent zurück. Insgesamt wurden 207.640 Einheiten zugelassen. 63,9 Prozent davon wurden gewerblich zugelassen (-12,1 Prozent zum Vorjahr), private Zulassungen stiegen um 9,7 Prozent an.
Unter den deutschen Marken konnten VW (+11,6 Prozent), Mini (+3,8 Prozent), BMW (+0,9 Prozent) und MAN (+28,9 Prozent) ihre Zulassungen steigern. Volkswagen war anteilig die stärkste deutsche Marke.
Bei Mercedes (-7,5 Prozent) und Audi (-5,1 Prozent) waren moderate Rückgänge zu verzeichnen. Smart (-58,5 Prozent), Opel (-45,1 Prozent) und Porsche (-37,2 Prozent) ließen ordentlich federn.
Bei den Importmarken mit fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Seat mit +37,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat am deutlichsten zu. Skoda hingegen lag mit -1,0 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats, war mit 8,0 Prozent jedoch anteilstärkste Importmarke.
Renault (+38,1 Prozent), Volvo (+33,0 Prozent), Kia (+2,5 Prozent) und Peugeot (+1,5 Prozent) konnten ebenfalls einen Zuwachs verbuchen, Rückgänge verzeichneten die Marken Hyundai (-5,2 Prozent), Dacia (-13,6 Prozent) und Toyota (-19,0 Prozent).
Mit einem Anteil von 30,6 Prozent waren die meisten Neuwagen SUVs (+5,9 Prozent). Die Kompaktklasse erreichte trotz eines Rückgangs um 16,6 Prozent einen Anteil von 17,4 Prozent vor den Geländewagen (Anteil 13,4 Prozent) und den Kleinwagen (Anteil 10,9 Prozent).
Hybride Antriebe erzielten einen Anteil von 37,1 Prozent (+15,7 Prozent), darunter 17.712 Plug-in-Hybride (8,5 Prozent). 16,6 Prozent der Neuzulassungen waren vollelektrische Pkw. Mit 34.498 Neuwagen lag diese Antriebsart um 53,5 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. (ks)