Die Bundesregierung möchte die Gebühr für das Blockieren von E-Ladesäulen nachts abschaffen.
Blockiergebühren an Ladesäulen sind für viele E-Autofahrer ein Ärgernis. Die Bundesregierung hat nun einen Masterplan Ladeinfrastruktur vorgelegt, der die teilweise Abschaffung dieser Gebühren vorsieht. Demnach sollen die Aufschläge zwischen 22 und 8 Uhr sowie während eines laufenden Ladevorgangs als unverhältnismäßig gelten und nicht mehr erhoben werden. Die Regierung will sich diesbezüglich gegenüber der EU-Kommission für ein Verbot einsetzen.
Derzeit erheben zahlreiche Anbieter von Ladesäulen und E-Mobilitätsprovidern Blockiergebühren, um die Verfügbarkeit zu regulieren. Diese Gebühren fallen meist nach zwei bis vier Stunden an und werden pro Minute berechnet, auch wenn der kostenpflichtige Ladevorgang noch läuft. Die Kosten sind in der Regel auf einen niedrigen zweistelligen Betrag begrenzt. (SP-X/vdf)