Arnaud Belloni übernimmt bei Stellantis zentrale Aufgaben für Fiat, Abarth und Lancia. Auch bei DS Automobiles, Jeep und im Vertrieb ändern sich Zuständigkeiten.
Arnaud Belloni übernimmt bei Stellantis gleich mehrere Schlüsselpositionen: Er wird CEO von Fiat, Abarth und Lancia sowie Chief Marketing Officer für Europa. Gleichzeitig verändert der Konzern die Führung bei DS Automobiles und Jeep sowie mehrere Zuständigkeiten im europäischen Vertrieb. Die Änderungen gelten seit dem 1. September.
Für Belloni ist es eine Rückkehr zu bekannten Marken. Vor seinem Wechsel zu Renault hatte er bereits viele Jahre für Unternehmen gearbeitet, die heute zu Stellantis gehören. Dabei war er unter anderem für die Marketingstrategie italienischer und französischer Marken verantwortlich.
Zuletzt war der Franzose bei Renault tätig. Dort übernahm er ab November 2020 die Position des Global Chief Marketing Officer und wurde im Mai 2023 Chief Branding Officer für alle Konzernmarken. Bei Stellantis berichtet er künftig direkt an Emanuele Cappellano, COO der Region Enlarged Europe. Belloni folgt auf Olivier François, der ihn noch bis Mitte Oktober beim Übergang unterstützen soll. Anschließend bleibt François Stellantis als strategischer Berater erhalten.
Auch bei weiteren Marken gibt es Veränderungen: Xavier Chardon wird CEO von DS Automobiles und übernimmt die Aufgabe zusätzlich zu seiner bisherigen Verantwortung für Citroën. Xavier Peugeot wird neuer Head of Jeep in Europa. Die neu geschaffene Position umfasst die Bereiche Produkt, Marketing und Vertrieb der Marke in Europa.
Im Bereich Commercial Operations übernimmt Gaetano Thorel zusätzlich zu Fiat und Abarth künftig auch die Verantwortung für Lancia in Europa. Laurent Diot wird neben Citroën auch für DS Automobiles zuständig. Fabio Catone bleibt verantwortlich für Jeep, Ram und Dodge in der Region Enlarged Europe.
„Diese Ernennungen markieren einen weiteren wichtigen Schritt zur beschleunigten Umsetzung unseres Strategieplans Fastlane 2030“, sagt Emanuele Cappellano, COO der Region Enlarged Europe. Die Änderungen sollen die europäische Markenführung stärken, Jeep gezielter weiterentwickeln und Lancia sowie DS Automobiles enger mit Fiat beziehungsweise Citroën verzahnen, erklärt Cappellano. (iz)