Über ein Drittel der Fuhrparkmanager verbringt zehn Stunden pro Woche mit der Fuhrparkverwaltung.
Der Konnektivitäts-Dienstleister Vimcar hat eine Umfrage in der Baubranche zum Thema Fuhrpark-Verwaltung durchgeführt. 103 Fuhrparkverantwortliche aus kleinen und mittleren Unternehmen der Branche äußerten sich zu ihren Herausforderungen im Alltag. Am Häufigsten hapert es der Umfrage nach an digitalisierten Fahrtenbüchern und einem Schadenmanagement.
Mehr als drei Stunden pro Woche investieren 73 Prozent der Verantwortlichen in die Fuhrparkverwaltung. 37 Prozent benötigen dafür über zehn Stunden. Immerhin 64 Prozent der Umfrageteilnehmer teilen sich die Aufgabe mit Kollegen. Die Hälfte der Befragten findet das Schadenmanagement am aufwändigsten. Auch Fahrtenbücher (45 Prozent), Routendokumentationen (41 Prozent) und Routenplanung (41 Prozent) verschlingen viel Zeit. Ebenso das Auffinden von Dokumenten, das 37 Prozent der Befragten als aufwändig beschreiben.
Speziell Probleme mit Fahrtenbüchern sind für die Hälfte der Fuhrparkverantwortlichen ein rotes Tuch. 61 Prozent der Teilnehmer finden gar, die Fahrtenbücher seien lückenhaft geführt. Auch Tankberichte sind der Umfrage nach in jedem zweiten Fuhrpark unvollständig. Die Gesamtkosten haben nur 54 Prozent der Fuhrparkmanager wirklich vor Augen.
Ein Grund dafür mag die Verwaltung über Excel-Tabellen sein, die 81 Prozent der Befragten noch immer als alleiniges Werkzeug oder in Kombination nutzen. Nur neun Prozent der befragten Fuhrparkmanager arbeiten rein digital, gar zehn Prozent nutzen noch händisch ausgefüllte Dokumente. Auch die Fahrzeugbuchung verläuft nur in 43 Prozent der Fuhrparks mit digitalen Hilfsmitteln. Der gleiche Prozentsatz wird innerhalb des nächsten halben Jahres eine Fuhrparksoftware einführen. (deg)