Der Neuzulassungsmarkt hat einen Dämpfer erlitten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2024 gingen die Neuzulassungen zurück, Tesla bricht förmlich ein.
203.434 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Februar 2025 neu zugelassen. Das sind 6,4 Prozent weniger als im Vergleichsmonat Februar 2024. Die gewerblichen Neuzulassungen nahmen um 6,5 Prozent ab, die Privaten gingen um 6,2 Prozent zurück. Mit einem Anteil von 30,7 Prozent waren die SUVs stärkstes Segment, die obere Mittelklasse konnte sich mit einem Plus von 119 Prozent stark verbessern.
77.687 Neuwagen verfügten im Februar über einen hybriden Antrieb und erzielten einen Anteil von 38,2 Prozent (+12,0 Prozent) darunter 19.534 Plug-in-Hybride mit einem Anteil von 9,6 Prozent (+34,0 Prozent). 17,7 Prozent der Neuzulassungen waren vollelektrische Pkw. Mit 35.949 Neuwagen lag diese Antriebsart um 30,8 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats.
56.911 Pkw waren mit einem Benzinmotor ausgestattet (Anteil 28,0 Prozent und insgesamt -26,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat) und 32.116 Pkw mit einem Dieselantrieb (Anteil 15,8 Prozent und insgesamt -23,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat).
Der amerikanische E-Auto-Bauer Tesla macht schon seit geraumer Zeit negative Schlagzeilen, insbesondere durch scharf kritisierte Medienauftritte von Tesla-CEO Elon Musk. Die neuesten Zulassungszahlen trüben nun auch erneut die wirtschaftliche Seite des BEV-Herstellers ein. 1429 Teslas wurden im Februar 2025 zugelassen und damit 76 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Aber nicht nur Tesla, sondern auch weitere etablierte Marken mussten mitunter herbe Rückschläge verkraften. Bei Mitsubishi und Fiat gingen die Neuzulassungen um 45 Prozent zurück, Opel ließ um knapp 34 Prozent federn und auch Kia ließ beinahe ein Viertel weniger Autos zu.
Renault und Ford konnten ihre Neuzulassungszahlen hingegen deutlich steigern. Bei Renault ging es um 50,6 Prozent aufwärts, bei Ford um 22,1 Prozent. BYD konnte im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp 97 Prozent zulegen, bleibt allerdings im niedrigen dreistelligen Bereich. Die deutschen Marken Audi (+11,3 Prozent), BMW (+6,1 Prozent) und VW (+1,7 Prozent) konnten ebenfalls Zuwächse verbuchen. (ks)