Foto: Toyota

Bei Pflegediensten beliebt

City-Hüpfer Toyota Aygo kommt jetzt frisch daher

Toyota hat seinen Kleinstwagen Aygo nach vier Jahren optisch aufgefrischt, technisch aufgewertet und mit mehr Sicherheitssystemen ausgestattet.

Von Ute Kernbach

Am 16. Juni steht der kleine Stadtfloh als Drei- und Fünftürer bei den deutschen Händlern zum Verkauf. Die Basispreise für den dreitürigen Aygo x beginnen bei 9.990 Euro, der Fünftürer hat einen Aufpreis von 350 Euro. In Deutschland erwartet Toyota in diesem Jahr insgesamt 12.000 Aygo-Verkäufe inklusive dem Vorgänger-Modell. Im ersten vollen Verkaufsjahr sollen es 12.500 Einheiten werden.

Toyota Aygo als Firmenwagen gefragt

Der Aygo ist insbesondere bei sozialen Diensten als Firmenwagen sehr beliebt, der relevante Flottenanteil betrug bisher rund 40 Prozent. Deshalb bieten die Japaner – wie gehabt – beim Aygo x optional ein Business-Paket (1.140 Euro) an. Das Paket enthält unter anderem Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, elektrische Fensterheber und Klimaanlage.

Auffälliges Design und technisch aufgefrischt

Äußerlich kommt der City-Hüpfer mit neu gestalteter Frontschürze und überarbeiteten Rückleuchten daher. Sein ausdrucksvolles Gesicht mit dem X, das die Designer jetzt dreidimensional herausgearbeitet haben und das den gekreuzten Schwerter-Logo der Sansibar auf Sylt ähnelt, steht dem kleinen Toyota sehr gut.

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Die Abmessungen des Stadtflitzers mit seinem Radstand von 2,34 Meter sind identisch mit dem Vorgänger. Hinter der Heckklappe können mindestens 169 Liter Gepäck verstaut werden. Im 3,47 Meter langen Aygo können sich Fahrer und Beifahrer nicht über Platzmangel beschweren. Die Armaturentafel mit Rundinstrumente ist übersichtlich und auch Ablagefächer sind genügend vorhanden.

In Sachen Konnektivität steht – teilweise optional – ein Multimediasystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen mit Smartphone-Integration für AppleCar und Android zur Verfügung.

Bekannter Einzylinder unter der Haube

Unter der Motorhaube kommt der bekannte Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner zum Einsatz. Das überarbeitete Motörchen leistet jetzt 72 PS und erreicht sein maximales Drehmoment von 93 Newtonmeter bei 4.400 Umdrehungen. Damit meistert der rund 900 Kilo leichte Wagen den Sprint vom Stand auf Tempo 100 in 13,8 Sekunden und bei 160 km/h ist Schluss.

Sein Durst hält sich dabei in Grenzen und wird laut Datenblatt mit 4,1 Liter im Schnitt angegeben. Auf ersten Testfahrten lag unser Verbrauch bei sechs Litern im Schnitt.

Die Kraft wird serienmäßig mittels einer Fünfgang-Schaltung auf die Vorderräder gebracht. Ein automatisiertes Schaltgetriebe ist optional erhältlich. Insgesamt lässt sich der Zwerg wendig und agil durch den Großstadtverkehr lenken und auf der Autobahn schwimmt er gut mit.

Toyota Aygo jetzt auch mit Sicherheitssystem Safety Sense

Auch in Sachen Sicherheit ist der Stadtfloh jetzt auf der Höhe der Zeit angekommen. Für den neuen Aygo gibt es beispielsweise das Toyota Safety Sense mit Pre-Collision System und Spurhalteassistent. Teilweise sind diese Sicherheitssysteme dbei den höheren Ausstattungsversionen serienmäßig.

Der Aygo ist insgesamt in zwei Karosserieversionen, mit einem Motor und in sieben Ausstattungsversionen erhältlich.

Technische Daten Toyota Aygo 1,0 VVT-i

3- oder 5-türiger Kleinstwagen, Länge: 3.465 Millimeter, Breite: 1.615 Millimeter, Höhe: 1.460 Millimeter, Radstand: 2.340 Millimeter, Kofferraumvolumen: 168 Liter.

1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner, 53 kW/72 PS, maximales Drehmoment: 93 Nm bei 4.400 U/min, Vorderradantrieb, 5-Gang-Schaltung, 0-100 km/h: 13,8 s, Vmax: 160 km/h, Durchschnittsverbrauch: 4,1 Liter, CO2-Ausstoß: 93 g/km, Abgasnorm: Euro 6c, Effizienzklasse: B, Versicherungseinstufung: KH 18/VK 17/TK 17, Wartungsintervalle: 15.000 km/1 Jahr, Preis: ab 9.990 Euro (Aygo x), Fünftürer Aufpreis: 350 Euro.

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Nicht nur für Flotten, die hauptsächlich auf der Kurzstrecke unterwegs sind, wie z. B. Pflegedienste, hat der Markt unter 10.000 Euro einiges zu bieten.

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