Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Dienstwagen-Nutzer in Deutschland bevorzugt digitale Fahrtenbücher.
Eine aktuelle Umfrage von Vimcar unter mehr als 400 Dienstwagen-Nutzern in Deutschland zeigt, dass digitale Fahrtenbücher zur Versteuerung von Privatfahrten überzeugen. 29 Prozent der Befragten nutzen von Anfang an digitale Lösungen, während 15 Prozent von analogen Fahrtenbüchern umgestiegen sind. Laut Felix Schmidt von Shiftmove zieht kein Nutzer in Betracht, zurück zur analogen Variante zu wechseln.
Die Umfrage zeigt, dass besonders jüngere Fartenbuchnutzer:innen von Beginn an auf die digitale Lösung setzen. 43 Prozent sind es unter den 25- bis 34-Jährigen und noch 32 Prozent bei den 35- bis 44-Jährigen.
Besonders hoch sei der Anteil derjenigen, die schon immer auf ein Fahrtenbuch setzen, in Sachsen (21 Prozent) sowie in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt (jeweils 17 Prozent). Für einen Wechsel von der Pauschal-Versteuerung hin zur Fahrtenbuch-Methode zeigen sich Hamburger (56 Prozent), Berliner (43 Prozent), Sachsen-Anhaltiner (25 Prozent) und Rheinland-Pfälzer (23 Prozent) besonders offen. Das gilt auch für jüngere Dienstwagen-Fahrerinnen und -Fahrer zwischen 25 und 34 (39 Prozent).
Wer ein Fahrtenbuch zur Versteuerung der Privatfahrten mit seinem Dienstwagen nutzt, sieht die Vorteile laut der Umfrage vor allem in mehr Transparenz über Privat- und Geschäftsfahrten (52 Prozent), in Steuervorteilen (49 Prozent) und der genauen Erfassung der tatsächlichen Fahrzeug-Nutzung (41 Prozent). Jüngere Menschen zwischen 25 und 34 nennen deutlich häufiger als andere Altersgruppen außerdem die einfachere Dokumentation einzelner Fahrten durch digitale Lösungen als wichtigen Fahrtenbuch-Vorteil (46 Prozent). Die steuerlichen Vorteile sind Männern (52 Prozent) zudem wichtiger als Frauen (44 Prozent). Das gilt auch für die genaue Erfassung der tatsächlichen Fahrzeug-Nutzung (47 zu 27 Prozent). (vdf)