Für die Verwaltung und Optimierung von Flotten werden Telematiksysteme immer relevanter. Laut einer aktuellen Studie von Dataforce nimmt die Nutzung dieser Systeme insbesondere im Bereich der Nutzfahrzeuge stetig zu.
2024 haben 21 Prozent der deutschen Flotten ab 5 Fahrzeugen Telematiksysteme zum Management ihrer Fahrzeuge genutzt. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie von Dataforce. Besonders große Nutzfahrzeugflotten würden größtenteils bereits stark auf Telematiksysteme setzen. Laut befragten Fuhrparkverantwortlichen sind Prozessoptimierungen der Hauptgrund für den Einsatz von Telematik, unabhängig von der Fahrzeugart. Gerade hier seien die Daten entscheidend, um die Kosteneffizienz zu erhöhen.
Ab Flotten mit 16 Nutzfahrzeugen setzen etwa 40 Prozent der befragten Fuhrparks Telematik ein. Besonders in diesen Flotten wird Telematik aber nicht mehr ausschließlich für Lkw eingesetzt, sondern auch für Pkw und Transporter. Die Telematiknutzung für Pkw in Flotten ist laut Studie von 20 Prozent im Jahr 2018 auf 38 Prozent im Jahr 2024 gestiegen, bei Transporten ist die Nutzung von 51 Prozent in 2018 auf 78 Prozent in 2024 gestiegen.
In erster Linie spiegelt sich der Bedarf für Telematik in Nutzfahrzeugflotten wider:
Der Ausstoß von CO2-Emissionen ist CSRD-relevant. Allerdings hängt die Aufzeichnung von CO₂-Emissionen eng mit dem allgemeinen Grad an Digitalisierung in einer Unternehmensflotte zusammen. Wie der CO2-Ausstoß von den befragten Unternehmen getrackt wird, fasst die Studie wie folgt zusammen:
Nicht jede Branche setzt auf das Sammeln von CO2-Daten. Vorreiter sind der Dienstleistungssektor mit 36 Prozent, das Verarbeitende Gewerbe mit 32 Prozent und der Handel mit 29 Prozent. Schlusslicht ist die Öffentliche Verwaltung mit einer Quote von gerade einmal 7 Prozent. (ks)