Die Telematik-Box funktioniert über ein GPS-Modul mit integrierter SIM-Karte und wird an die Autobatterie angeschlossen.
Der Anbieter für digitales Flottenmanagement hat eine alternative Telematik-Lösung zum bisherigen OBD-Stecker entwickelt: Die sogenannte "Vimcar Box" wird direkt an die Autobatterie des Fahrzeugs angebracht und erfasst automatisch Datum, Uhrzeit, zurückgelegte Strecke sowie Start- und Zieladresse jeder Fahrt.
Die Datenübertragung läuft über eine integrierte SIM-Karte, die bereits vorinstalliert ist. So wird der akkumulierte Datensatz über das verschlüsselte Vimcar Rechenzentrum weiter an die Flottenmanagement- App (für Desktop, Android- und iOS-Smartphones) übertragen.
Die Vimcar-Box kann an Batterien mit einer Spannung von zwölf bis zu 30 Volt angeschlossen werden – und ist dadurch auch für den Einsatz in Transportern und Lkw geeignet.
Sie ist zudem gegen Staub, Spritz- und Strahlwasser geschützt (nach IP 65). Durch den sicheren, sozusagen unsichtbaren Einbauort ist die Telematik-Lösung geschützt gegen Diebstahl, ein versehentliches Ausstecken des OBD-Dongles oder Manipulationen.
Die intelligente Vimcar Box erkennt automatisch, wann Fahrtenbuch geführt werden muss. Start- und Stoppautomatiken werden dabei berücksichtigt und lösen keinen neuen Fahrtenbuch-Eintrag aus.
"Speziell für gemischte Fuhrparks mit leichten Nutzfahrzeugen bietet die Vimcar Box eine komfortable und effiziente Lösung für das Flottenmanagement", sagt Vimcar-CTO Lukas Weber. "So können Fuhrpark-Verantwortliche oder die Geschäftsführung jederzeit die Ortungsdaten des gesamten Fuhrparks auf dem Schirm sehen."
"Wir entwickeln neue Services und Produkte im engen Austausch mit unseren Kunden", so Weber weiter: "Unserer Vimcar-Box liegt sogar ein Schutzhandschuh für die saubere und sichere Montage bei."
Im Dezember 2019 hatte das Berliner Start-up mit dem Fahrzeughersteller BMW einen neuen Kooperationspartner verkündet: Neue BMW-Fahrzeuge lassen sich zukünftig bereits ab Werk mit integrierter Vimcar-Lösung ausstatten. (Red./cr)