E-Autos sind praktisch, aber mit den richtigen Gadgets noch besser. Diese 5 Helfer sorgen für mehr Komfort, Sauberkeit und Flexibilität beim Laden unterwegs.
E-Autofahren ist viel weniger kompliziert, als viele Skeptiker denken. Ein paar Utensilien schaden an Bord trotzdem nicht.
Kabelsalat, schmutzige Hände und keine passende Steckdose: E-Autofahrer kennen einige Herausforderungen, mit denen Fahrer von Verbrennern nicht konfrontiert werden. Doch es gibt praktische Lösungen. Diese fünf Helfer sollten in keinem E-Auto fehlen:
Das Berliner Start-up EV Genius bietet eine clevere Nachrüst-Halterung für Typ-2-Stecker an. Der Kunststoffhaken wird mittels einer Schraube am Griff des Ladesteckers montiert und verhindert, dass das Kabel auf dem Boden liegt. So bleibt es sauber und ungefährlich für Fußgänger. Die Halterung kostet inklusive Montagewerkzeug 30 Euro und ist über den Online-Shop des Unternehmens erhältlich
Ladekabel, die lose im Kofferraum herumliegen, können schnell zum Problem werden, besonders auf Urlaubsfahrten. Eine geräumige Tasche mit Reßverschluss verhindert nicht nur Kabelsalat, sondern auch, dass Straßendreck auf das Gepäck überträgt. Es gibt viele passende Modelle im Zubehörhandel, doch zur Not tut es auch eine alte Sporttasche.
Eine Wallbox ist praktisch, doch sie hängt fest an der Wand. Mobile Varianten hingegen lassen sich mitnehmen und an unterschiedlichen Stromquellen betreiben. Die mobilen Wallboxen der Juice Booster-Serie aus der Schweiz bieten zahlreiche Adapter für verschiedenste Steckdosen und ermöglichen Ladeleistungen von bis zu 22 kW. Allerdings sind sie mit Preisen ab 800 Euro nicht günstig. Günstigere Modelle gibt es von anderen Herstellern bereits für einige hundert Euro weniger.
Ladekabel liegen oft auf nassen oder schmutzigen Straßen. Wer sich saubere Hände bewahren will, sollte immer ein Paar Handschuhe im Auto haben. Einfache Garten- oder Arbeitshandschuhe reichen völlig aus. Zusätzlich kann ein Wischtuch helfen, das Kabel vor dem Verstauen zu reinigen.
Die meisten Ladeprozesse funktionieren über Apps, doch ein leerer Handy-Akku oder ein Funkloch können zum Problem werden. Eine Mappe mit Ersatz-Ladekarten oder -chips bietet eine unkomplizierte Backup-Lösung. Besonders empfehlenswert sind Karten von Anbietern ohne Grundgebühr. Zwar sind deren kWh-Preise höher, doch im Notfall zählt nur, dass das Auto wieder geladen wird.
Mit diesen fünf praktischen Helfern bleibt das E-Autofahren sorgenfrei und komfortabel. (sp-x/ja)