Go-e und Neoom bündeln ihre Systeme für Ladeinfrastruktur und Energiemanagement. Davon sollen auch gewerbliche Fuhrparks profitieren.
Der österreichische Wallbox-Hersteller Go-e und das Energieunternehmen Neoom haben eine strategische Kooperation vereinbart. Im Mittelpunkt steht eine Ladelösung, die Elektrofahrzeuge, Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und variable Stromtarife miteinander verbindet.
Als erstes gemeinsames Produkt stellten die Unternehmen den Go-e Charger Pro in einer Neoom-Edition vor. Die Wallbox ist bereits in das Energiemanagementsystem von Neoom eingebunden. Dadurch soll das System berücksichtigen können, wie viel Solarstrom verfügbar ist, welcher Ladebedarf besteht und ob Energie aus einem Batteriespeicher genutzt werden kann. Auch variable Stromtarife fließen laut Go-e in die Steuerung ein.
„Die enorme Wichtigkeit nachhaltiger, unabhängiger, europäischer Energielösungen bestätigt sich in Zeiten wie diesen. Gemeinsam bieten wir ab sofort skalierbare Gesamtkonzepte überall dort an, wo Ladepunkte intelligent mit Batteriespeichern und PV-Anlagen vernetzt sind", sagt Erik Yesayan, CEO von Go-e.
Die gemeinsame Technik soll sich sowohl für private Gebäude als auch für Gewerbebetriebe und größere Fahrzeugflotten eignen. Unternehmen könnten damit Ladepunkte und lokale Energieanlagen innerhalb eines Systems steuern. Weitere gemeinsame Entwicklungen seien vor allem bei Schnittstellen und der technischen Integration denkbar, erklärt Herbert Mühlböck, COO von Neoom. (iz)