Schnittfeste Kabel und smarte Alarmanlagen: Ladesäulen-Hersteller wie Chargepoint rüsten auf, um Diebstahl und Vandalismus effektiv zu verhindern.
Schnellladesäulen für Elektroautos sind nicht nur ein wichtiger Baustein der E-Mobilität, sondern auch ein Ziel für Diebe und Vandalen. Besonders die Kabel, die teure Metalle wie Kupfer enthalten, stehen im Fokus. Der US-Hersteller Chargepoint hat nun ein neues Schutzkonzept entwickelt, das Diebstähle erschweren soll.
Die Schnellladekabel des Unternehmens sind mit schnittfesten Materialien ummantelt, die ein Durchtrennen erheblich erschweren. Zusätzlich kommt eine eigens entwickelte Alarm-Software zum Einsatz, die Manipulationen in Echtzeit erkennt. Bei verdächtigen Aktivitäten wird ein lauter Warnton ausgelöst, während blinkende Lichter Diebe abschrecken sollen.
Interessant: Die robusten Kabel eignen sich nicht nur für Chargepoint-Ladesäulen, sondern auch für andere Fabrikate. In Deutschland sind Vandalismus und Diebstähle an Ladesäulen bisher selten, doch Betreiber wollen sich für mögliche Vorfälle wappnen.
Mit diesen Maßnahmen könnte die Ladeinfrastruktur noch zuverlässiger und sicherer werden – ein wichtiger Schritt für die Zukunft der E-Mobilität. (ja)