Die Stiftung Warentest hat 11-kW-Wallboxen getestet. Zwei von zwölf fielen durch, darunter eine aus dem oberen Preissegment.
Gute Wallboxen müssen nicht teuer sein. Und schlechte sind nicht unbedingt billig, wie die Stiftung Warentest bei der Überprüfung von zwölf gängigen Modellen herausgefunden hat. Zwei der Kandidaten fielen mit Sicherheitsmängeln durch.
Einer der Testsieger ist der Go-e Charger Homefix 11 kW, mit 576 Euro eines der günstigsten Geräte im Test. Neben sehr hohem Sicherheitsniveau und sehr guter Funktionalität überzeugte er mit guter Ausstattung und Vernetzung. Am Ende reicht es für die Note „gut“ (1,8). Exakt die gleiche Bewertung streicht das Modell Wallbox Chargers Commander 2 11 kW für 1.092 Euro ein, die unter anderem mit großer Funktionsvielfalt überzeugt.
Kaum schlechter bewerteten die Experten die getesteten Modelle von ABL, Easee, LRT Emobility, Innogy, Heidelberg, Keba und Mennekes. Die Wallboxen decken ein Preisspektrum von knapp 672 bis knapp 1.345 Euro ab, Unterschiede gibt es vor allem bei Design, Ausstattung und Handhabung. So sind beispielsweise Ladestationen mit integriertem Kabel tendenziell teurer als solche ohne.
Keine Kaufempfehlung erhalten zwei mit „mangelhaft“ bewerteten Modelle: die Alfen Eve Single S-Line für 605 Euro und die 1.092 Euro teure PC Electric Wallbox GLB. Bei den Geräten kann es vorkommen, dass der Fehlerstromschutz langsamer reagiert als die Norm erlaubt. In einem solchen Fall bestünde für den Nutzer bei einem Kontakt Gesundheitsgefahr. (Holger Holzer/SP-X/dnr)