Die neue E-Auto-Prämie soll den Umstieg auf Elektromobilität beschleunigen. Laut einer Umfrage könnten die Fördermittel allerdings knapp werden.
Laut einer Erhebung des Marktforschungsinstituts Puls planen 3,1 Prozent der Pkw-Halter fest mit der neuen Förderung. Weitere 20,6 Prozent erwägen diese zumindest zu beantragen.
Insgesamt kommen damit etwa eine Million Fahrzeuge für die E-Auto-Prämie infrage. Der geplante Fördertopf von drei Milliarden Euro reiche jedoch nur für etwa 800.000 Fahrzeuge. Sollte sich ein größerer Teil der Interessierten tatsächlich für ein Elektroauto entscheiden, wird das Budget schneller ausgeschöpft sein, als erwartet.
Die Studie weist zudem auf die Gefahr von Fehlanreizen hin. Besonders interessiert an der Prämie sind laut Umfrage Halter von relativ neuen Elektro- und Hybridautos. Sie würden jedoch nicht zur eigentlichen Zielgruppe der Förderung zählen. Diese soll vor allem Menschen zum Umstieg bewegen, die bislang noch einen Verbrenner fahren.
Außerdem könnte der Gebrauchtwagenmarkt beeinflusst werden. Wenn mehr Käufer auf neue, geförderte Elektroautos umsteigen, sinkt möglicherweise die Nachfrage nach gebrauchten E-Autos. Dadurch könnten gebrauchte Elektroautos weiter an Wert verlieren.