Die US-Elektromarke Lucid Motors will ihre Präsenz in Deutschland durch klassische Autohäuser ausbauen.
Lucid Motors ändert seine Vertriebsstrategie für Deutschland und plant, bis zu 60 Standorte zu eröffnen. Der bisherige Online-Direktvertrieb und die wenigen „Lucid Studios“ sollen durch den stationären Handel ergänzt werden. Europachef Lawrence Hamilton erklärte, dass zunächst rund 15 Partner gewonnen werden sollen, um ein Netzwerk von 50 bis 60 Standorten zu schaffen. Erfolgreiche Handelsgruppen könnten die Marke auch in weiteren Häusern anbieten. Ein Shop-in-Shop-Konzept soll statt exklusiver Autohäuser eingeführt werden, um die Investitionen für die Partner gering zu halten.
Diese Änderung könnte auf den bisher bescheidenen Erfolg von Lucid in Deutschland zurückzuführen sein. In diesem Jahr wurden von der Oberklasse-Limousine Air nur etwas mehr als 100 Exemplare neu zugelassen. Mit dem für Anfang 2026 angekündigten Crossover Gravity und der neuen Händlerstrategie dürften die Absatzchancen jedoch steigen.
Lucid Motors hofft, durch die Erweiterung des Vertriebsnetzes in Deutschland den Verkauf zu steigern und eine breitere Kundschaft zu erreichen. (SP-X/vdf)