Steigende Kraftstoffpreise könnten den Absatz von Elektroautos schneller voranbringen als bisher erwartet. Eine Studie aus Südkorea hebt höhere Marktanteile und kürzere Kostenvergleiche hervor.
Die hohen Ölpreise infolge des Iran-Kriegs könnten dem weltweiten Markt für Elektroautos zusätzlichen Schub geben. Einer Einschätzung der südkoreanischen Marktforschungsagentur SNE Research zufolge wird E-Autofahren für viele Verbraucher wirtschaftlich attraktiver.
SNE Research prognostiziert für 2026 einen globalen Elektroauto-Marktanteil von 29 Prozent statt bislang 27 Prozent. Für 2027 rechnet das Institut nun mit 35 Prozent, nachdem zuvor 30 Prozent erwartet worden sind. Treiber dieser Entwicklung sind demnach vor allem die gestiegenen Kraftstoffpreise.
Zudem verweist SNE auf sinkende Amortisationszeiten im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Als Beispiel nennt die Agentur den Vergleich zwischen dem Kia EV5 und dem benzinbetriebenen Kia Sportage. Hier gleiche sich der höhere Anschaffungspreis des Elektroautos um mehr als ein halbes Jahr schneller aus, so SNE. (SP-X)