Der von VW gegründete Batteriezellenhersteller PowerCo und QuantumScape, Spezialist für Energiespeicherung, wollen Feststoffzellen-Serienfertigung revolutionieren.
Neue Partnerschaft: Die PowerCo SE, 2022 von Volkswagen gegründeter weltweit tätiger Batteriezellenproduzent, und das an der New Yorker Börse gehandelte US-amerikanische Unternehmen QuantumScape haben nach eigenen Angaben jetzt eine wegweisende Vereinbarung zur Industrialisierung von QuantumScape‘s Lithium-Metall-Feststofftechnologie der nächsten Generation geschlossen. Das Agreement sei nach Überzeugung beider Unternehmen der schnellste Weg zur Serienfertigung von Feststoffzellen im Gigawattstunden-Maßstab, um die weltweit wachsende Nachfrage nach immer besseren Batterien für Elektroautos decken zu können. Demnach soll die Entwicklung von äußerst nachhaltigen und leistungsstarken Feststoffbatterien, die gegenüber bisher eingesetzten Akkus deutlich mehr Energie bei wesentlich geringerem Materialeinsatz speichern können, mit Hochdruck vorangetrieben werden.
Die frische Vereinbarung löse ein früheres Joint Venture zwischen VW und QuantumScape zur gemeinsamen Herstellung von Batteriezellen ab. Es soll darüber hinaus eine enge Partnerschaft entstehen, in der sich die Kernkompetenzen der beiden handelnden Unternehmen ideal ergänzten – die Spitzentechnologie von QuantumScape auf der einen Seite und die Industrialisierungskompetenzen der PowerCo auf der anderen Seite. Dazu gehöre auch eine enge personelle Zusammenarbeit, die Spezialisten aus beiden Unternehmen zusammenführten. Im Rahmen der nicht-exklusiven Lizenz könne PowerCo bis zu 40 Gigawattstunden (GWh) mit der Quantumscape-Technologie produzieren, die optional auf bis zu 80 GWh pro Jahr ausweitbar sei. Dies würde für rund eine Million E-Autos pro Jahr reichen, heißt es abschließend in der gemeinsamen Unternehmensmitteilung. (MN)