Mit Fleet Exchange will Amazon freie Transporter-Kapazitäten besser nutzbar machen. Gewerbliche Anbieter können Fahrzeuge an Delivery Service Partner vermitteln.
Amazon bereitet den Start von Fleet Exchange in Deutschland vor. Die digitale Plattform soll Flottenanbieter und Transporter-Vermieter mit Amazon Delivery Service Partnern zusammenbringen, die zeitweise zusätzliche Fahrzeuge benötigen.
Über die Plattform sollen Anbieter künftig angeben können, wann und in welchem Umfang leichte Nutzfahrzeuge verfügbar sind. Dazu zählen etwa Transporter, die saisonal, zwischen Aufträgen oder dauerhaft nicht vollständig ausgelastet sind. Laut Amazon behalten Anbieter die Kontrolle darüber, wann, wie viele und für welchen Zeitraum Fahrzeuge bereitgestellt werden.
Die Vorregistrierung ist bereits über die Website amazon-fleethub.de möglich. Der operative Start des Programms ist nach Unternehmensangaben für Juli 2026 vorgesehen. Nach Angaben des Unternehmens läuft die finale Registrierung zu einem späteren Zeitpunkt über Amazon-Systeme.
Für Fuhrparkverantwortliche kann das Modell relevant sein, wenn Transporter zeitweise ungenutzt bleiben und dennoch laufende Kosten verursachen. „Viele Flottenbetreiber verfügen zeitweise über Fahrzeuge, die nicht vollständig ausgelastet sind, sei es zwischen Aufträgen, in ruhigeren Perioden oder saisonal bedingt“, sagt Hannes Fischer, Amazon Senior Business Development Manager. „Amazon Fleet Exchange soll diese verfügbaren Kapazitäten strukturiert sichtbar machen und mit geeignetem Bedarf von Delivery Service Partnern verbinden.“
Die Plattform richtet sich an gewerbliche Flottenbetreiber, Transporter-Vermieter sowie kleinere Fahrzeuganbieter mit zeitweise verfügbaren leichten Nutzfahrzeugen. Amazon Fleet Exchange tritt dabei nicht selbst als Vermietungsunternehmen auf, sondern führt Anbieter und Nachfrage zusammen. (iz)