Um CO₂-Strafen zu entgehen, ändert Audi seine Preisstrategie: Ab Dezember werden Verbrenner teurer und E-Autos günstiger. Ein mutiger Schritt aus Ingolstadt.
Audi dreht an der Preisschraube: Mit einer neuen Strategie will der Ingolstädter Hersteller die Verkaufszahlen seiner E-Modelle ankurbeln und gleichzeitig drohenden CO₂-Strafzahlungen entgehen. Wie die „Automobilwoche“ berichtet, werden ab Mitte Dezember die Preise für Verbrenner wie den A1, A6, A7, A8, Q2, Q3, Q7 und Q8 angehoben – im Schnitt um 1,9 Prozent. Dies bedeutet für Kunden Aufschläge von mehreren hundert bis zu tausenden Euro je nach Modell.
Während Verbrenner-Modelle teurer werden, gibt es für Audi-Elektrofahrzeuge Preisnachlässe. Ziel ist es, den Absatz an E-Autos zu steigern und so den CO₂-Vorgaben gerecht zu werden. Die neuen Rabatte sehen folgendermaßen aus:
Die Strategie zeigt, wie ernst es Audi mit dem Übergang zur Elektromobilität meint. Die Preisoffensive könnte den Verkauf der E-Modelle kräftig ankurbeln – und ist zugleich ein deutliches Signal an die Konkurrenz. (sp-x/ja)