Trotz prognostizierter Beitragssteigerungen können Autofahrer ihre Versicherungsbeiträge senken.
Die Kfz-Versicherung wird im kommenden Jahr voraussichtlich teurer. Um Kosten zu sparen, können Fahrer eine Werkstattbindung akzeptieren und die Selbstbeteiligung anpassen. Dies kann die Beiträge um bis zu 30 Prozent senken, wie das Verbraucherportal Finanztip.de errechnet hat.
Eine Anpassung der Versicherung kann erhebliche Ersparnisse bringen. Beispielsweise reduziert eine Teilkasko-Fahrerin ihren Jahresbeitrag von 595 auf 470 Euro, wenn sie 150 Euro Selbstbeteiligung vereinbart und eine Werkstattbindung akzeptiert. Ein Vollkasko-SUV-Fahrer kann seinen Beitrag von 1.405 auf 973 Euro senken, indem er eine Selbstbeteiligung von 300 Euro plus Werkstattbindung wählt.
Bei der Selbstbeteiligung trägt der Versicherte im Schadenfall einen festen Eigenanteil. Dies reduziert die laufenden Beiträge merklich. Die Werkstattbindung verpflichtet den Versicherten, Reparaturen in einer vom Versicherer vorgegebenen Partnerwerkstatt durchführen zu lassen, wofür es einen Rabatt auf den Beitrag gibt.
Die Kfz-Versicherung ist zuletzt deutlich teurer geworden. Laut einer Umfrage von Finanztip berichteten 72 Prozent der Befragten von Beitragserhöhungen im vergangenen Jahr. Auch 2026 dürfte es weitere Erhöhungen geben, wie der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) angesichts steigender Reparaturkosten angekündigt hat. (SP-X/vdf)