Neues von Fleetpool: Eazycars wird zu „Eazymobility Autoabo“, „Eazymobility Benefitcar“ bedeutet Elektroautoabos per Gehaltsumwandlung.
Neues beim Autoabo-Anbieter Fleetpool. Mit Eazymobility führt die ALD-Tochter nicht nur eine neue Dachmarke für Mobilitätslösungen ein, sondern erweitert gleichzeitig ihr Angebot. Zwar sind die Leistungen des Labels „Eazymobility Autoabo“ bereits bekannt: Bislang firmierte der Service unter dem Namen Eazycars. Komplett neu und laut Fleetpool auch nur die erste von künftigen Eazymobility-Neuheiten ist jedoch „Eazymobility Benefitcar“, ein Autoabo-Angebot, das via Gehaltsumwandlung abgerechnet wird.
Generell richten sich die unter der Dachmarke Eazymobility angebotenen Services an geschlossene Nutzergruppen. Die spezifischen Konditionen sind damit nur für registrierte Nutzerinnen und Nutzer einsehbar. Zielgruppe sind Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
„Eazymobility Benefitcar“ ist ein Fleetpool-Service in Kooperation mit Lofino, einem auf Mitarbeiter-Benefits und Mobilitätsbudgets spezialisierten Software-Anbieter. Durch die Gehaltsumwandlung, dem Alleinstellungsmerkmal dieses Autoabo-Services, sollen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter günstig an ein Fahrzeug kommen, die nicht dienstwagenberechtigt sind. „Unser Produkt ist Teil der Benefit-Struktur in den Unternehmen“, so Alexander Kaiser, Deputy CEO bei Fleetpool. Und weil die möglichst nachhaltig sein soll, gibt es bei „Eazymobility Benefitcar“ ausschließlich reine Elektroautos.
Weil bei der Gehaltsumwandlung ein Teil des Gehalts in einen Sachbezug umgewandelt wird, verringert sich das zu versteuernde Einkommen um den Betrag der Autoabo-Rate. Mit positiven Effekten für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer, wie Fleetpool bei der Vorstellung des neuen Services skizzierte. Voraussetzung der Beispielrechnung: Zwölf Brutto-Monatslöhne à 3.000 Euro in Brandenburg bei Steuerklasse eins. Bei einem Kleinwagen mit einer Brutto-Aborate von 336 Euro pro Monat spare der Arbeitgeber im Jahr 480 Euro, der Arbeitnehmer 1.200 Euro. Liegt die Rate bei 706 Euro für ein größeres Fahrzeug, betrage das Sparpotenzial sogar 1.100 beziehungsweise 2.800 Euro im Jahr.
Und wie kommt man in der Praxis dahin? Erster Schritt ist der Rahmenvertrag des Arbeitgebers mit Fleetpool. Im zweiten und dritten Schritt, und hier kommt Kooperationspartner Lofino ins Spiel, erfolgt die Integration des Services in die HR- und Lohnbuchhaltungssysteme des jeweiligen Unternehmens sowie die Freischaltung des Online-Shops für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit denen wiederum vereinbart der Arbeitgeber eine Nutzungsüberlassung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zahlen ihre Rate per Gehaltsumwandlung an den Arbeitgeber. Der wiederum begleicht alle monatlichen Raten in Form einer Sammelrechnung von Fleetpool.
Fleetpool legt Wert darauf, nicht nur das Fahrzeug selbst bereitzustellen. Auch weitere Services seien in der Kooperation inkludiert. So zum Beispiel das Störfallmanagement und auch die direkte Abrechnung von Schäden oder Ordnungswidrigkeiten mit den Nutzerinnen und Nutzern. Außerdem nehmen die Kölner das Auto bei Kündigung durch den Arbeitnehmer, in der Elternzeit oder nach dem Auslaufen der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall kostenfrei zurück. Kündigt der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer, trägt der Arbeitgeber die Monatsraten, bis das Fahrzeug neu verplant werden kann.
Letztlich soll die Kooperation mit Lofino aber auch weitere Mobilitätsangebote über eine Plattform ermöglichen. „Unser Ansatz ist, Unternehmen eine digitale 360-Grad-Mobilitätsplattform anzubieten“, so Alexander Kaiser. Die Integration zum Beispiel von Dienstfahrrädern in die Dachmarke Eazymobility ist damit künftig also keinesfalls ausgeschlossen.