Das Deutschlandticket für 49 Euro sorgte in der Länderpolitik immer wieder für Diskussionen. Nun haben sich die Verkehrsministerinnen und Verkehrsminister der Bundesländer auf eine Preiserhöhung um 9 Euro geeinigt.
Das Deutschlandticket wird 2025 teurer. Darauf haben sich die Verkehrsminister der Länder auf einer Sonder-Verkehrsministerkonferenz vom 23.09.2024 geeinigt. Der jetzige Preis von 49 Euro monatlich soll dem Beschluss zufolge ab dem 1. Januar 2025 um 9 Euro auf dann 58 Euro im Monat steigen. Das Ticket wird weiterhin in Bussen und Bahnen des Regional- und Nahverkehrs nutzbar sein.
Das Deutschlandticket, das als Teil der Mobilitätswende angesehen wird, wurde zum 1. Mai 2023 eingeführt und zeigte sich seitdem steigender Beliebtheit, auch in Unternehmen. So meldete der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR), dass das Deutschlandticket bei etwa einem Drittel der befragten Verbandsmitglieder fester Bestandteil des betrieblichen Mobilitätsmanagements sei. Auch die Bundesregierung äußerte sich zuletzt positiv zum Deutschlandticket. Es sei „ein großer Erfolg“ und habe „sehr viele Menschen für den öffentlichen Personenverkehr (ÖPNV) gewonnen“. Das Statistische Bundesamt verwies indes darauf, dass im 1. Halbjahr des Jahres 2024 rund 6 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs waren als im gleichen Zeitraum des Jahres 2023. Der Anstieg soll insbesondere durch das Deutschlandticket begünstigt worden sein. (ks)
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