Auf einer Teststrecke die Grenzen des eigenen Fahrzeugs auszureizen, das bringt Spaß. Doch es gibt noch mehr Gründe, warum ein Fahrsicherheitstraining eine gute Idee ist.
Bremsen, manövrieren, Kontrolle behalten: Für Handwerker ist das Alltag, sogar mit vollbeladenem Transporter. Aber konnten Sie und Ihre Mitarbeitenden das schon mal unter Extrembedingungen ausprobieren? Genau das geht bei Fahrsicherheitstrainings, die auf einer mit Wasser gefluteten Teststrecke oder im unebenen Gelände stattfinden. Hier sind 5 Gründe, warum sich das lohnt.
In Notsituationen zählt meist jede Sekunde. Schnelligkeit ist zum Beispiel gefragt, wenn ein Kind unerwartet auf die Straße läuft. Auch bei Aquaplaning auf der Autobahn müssen Fahrer blitzschnell reagieren. Doch wie bremst man effektiv? Und wie bringt man seinen Wagen im Notfall wieder unter Kontrolle? Gezieltes Training kann dabei helfen: Bei einem Fahrsicherheitstraining können Fahrende zum Beispiel professionelle Fahrpraktiken lernen und Notmanöver trainieren.
Neue Kolleginnen oder Kollegen übernehmen erstmals ein Poolfahrzeug oder einen Transporter? Gerade bei größeren Fahrzeugen, Anhängerbetrieb oder neuen Antriebstechnologien (z. B. E-Van) ist Praxiserfahrung unter Anleitung wertvoll. Fahrsicherheitstrainings helfen beim Kennenlernen von Fahrzeugverhalten, Bremswegen und Sichtverhältnissen – besonders bei Nässe, Schnee oder schlechter Sicht. So sinkt das Risiko für Anfängerfehler.
Jemand aus ihrem Team hatte einen Unfall oder er konnte gerade so noch verhindert werden. Doch die Angst, sich hinter das Steuer zu setzen, bleibt zurück? Um wieder Selbstvertrauen zu gewinnen, kann ein Fahrsicherheitstraining eine gute Unterstützung sein. Auch andere Ängste – wie zum Beispiel vor dem Fahren auf glatten, verschneiten Straßen oder bei Aquaplaning – können durch ein Fahrsicherheitstraining abgebaut werden.
Ein weiterer Pluspunkt: Ein sicherheitsbewusstes Fahrverhalten senkt das Risiko für Sach- und Personenschäden und damit auch die Kosten für Versicherungen, Ausfallzeiten und Ersatzfahrzeuge. Mit Hilfe von Training kann es zudem gelingen, den Verschleiß am Fahrzeug und damit auch die Kosten zu reduzieren.
Mit einem Pkw oder einem Nutzfahrzeug über eine Teststrecke zu fahren und dabei die Grenzen des Fahrzeugs auszureizen, das bringt Spaß. Gleiches gilt, wenn es beim Fahrsicherheitstraining ins Gelände geht. Dort können Bergauf- und Abfahrten zu einem Off-Road-Erlebnis werden.
Fahrsicherheitstrainings fördern nicht nur individuelles Können, sondern auch das Wir-Gefühl im Team. Gemeinsames Erleben auf der Teststrecke – ob bei Notmanövern, Geländefahrten oder Ausweichübungen – stärkt das Miteinander und bringt Teams abseits des Büroalltags zusammen. Auch das Feedback professioneller Trainerinnen und Trainer kann helfen, interne Standards zu hinterfragen und neu zu definieren. (red)