Das Kraftfahrt-Bundesamt warnt vor unsicheren Isofix-Adaptern. Was Isofix so sicher macht und woran Sie echtes Isofix im Auto erkennen, erfahren Sie hier.
Seit der Einführung von Isofix ist die Kindersitz-Befestigung im Auto deutlich sicherer geworden. Das standardisierte System wurde ab der Jahrtausendwende immer häufiger in Pkw verbaut und ist seit 2014 für alle Neuwagen Pflicht. Der größte Vorteil: Isofix reduziert die Gefahr von Einbaufehlern erheblich. Experten der Unfallforschung der Versicherer (UDV) bestätigen, dass Kinder in Isofix-Sitzen deutlich besser geschützt sind als in herkömmlichen Gurtsystemen. Das Einrasten des Kindersitzes in die fest verbauten Metallanker macht die Installation kinderleicht und fehlerresistent. Während echtes Isofix die Sicherheit im Auto erhöht, warnt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) vor Universal-Isofix-Adaptern aus dem Internet. Diese vermeintlich praktischen Nachrüstlösungen bieten keinen sicheren Halt. Bei Crash-Tests zeigte sich, dass sich Sitze mit solchen Adaptern vollständig vom Autositz lösten. Die Gefahr schwerer Verletzungen steigt bei einem Unfall drastisch. Isofix sollte daher nur mit dem originalen System und nicht mit illegalen Adaptern nachgerüstet werden.
Um zu überprüfen, ob Ihr Auto über echtes Isofix verfügt, genügt oft ein Blick auf die Rücksitzbank. In den meisten Fällen finden Sie zwei Metallösen pro Sitzplatz an den äußeren Plätzen der Rückbank, gelegentlich auch am mittleren Platz. Diese Halterungen sind meist zwischen den Sitzpolstern versteckt. Ein Blick in den Fahrzeugschein kann ebenfalls Aufschluss geben. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich von einer Fachwerkstatt beraten. (sp-x/ja)