Drei von vier Deutschen wollen auch künftig vor allem das Auto nutzen. Geschwindigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit sind entscheidend – Umweltaspekte spielen kaum eine Rolle.
Die aktuelle „Mobilitätsstudie 2025“ der HUK-Coburg zeigt, dass das Auto weiterhin das bevorzugte Verkehrsmittel in Deutschland ist. Rund 75 Prozent der Befragten geben an, auch in den nächsten fünf Jahren hauptsächlich auf den Pkw zu setzen – ein Anstieg gegenüber den Vorjahren. Deutlich abgeschlagen folgen das Zu-Fuß-Gehen mit 22 Prozent und das Fahrrad mit 18 Prozent. E-Bikes (9 Prozent) sowie Straßen- und S-Bahnen (12 Prozent) spielen eine eher untergeordnete Rolle.
Besonders geschätzt wird das Auto wegen seiner Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Für 44 Prozent der Befragten ist es wichtig, schnell an ihr Ziel zu kommen. Auch Flexibilität (38 Prozent) und eine verlässliche Zeitplanung (35 Prozent) sind zentrale Anforderungen an die persönliche Mobilität. In diesen Punkten erfüllt das Auto offenbar viele Erwartungen besser als andere Verkehrsmittel.
Ein weiteres Kriterium ist der Wunsch nach geringen Kosten, den ebenfalls 44 Prozent als wichtig empfinden – obwohl das Auto nicht unbedingt als günstige Option gilt. Umweltaspekte wie CO₂-Neutralität spielen hingegen nur eine untergeordnete Rolle: Lediglich 12 Prozent betrachten diesen Punkt als entscheidend für ihre Wahl des Verkehrsmittels. (SP-X/ks)