Zum Jahresstart 2025 steigt der CO₂-Preis auf 55 Euro pro Tonne. Autofahrer müssen sich auf höhere Spritkosten einstellen – Benzin und Diesel werden teurer.
Ab Januar 2025 kommt Bewegung an die Zapfsäulen: Der CO₂-Preis steigt von 45 auf 55 Euro pro Tonne. Das bedeutet für Autofahrer eine Steuererhöhung um etwa 3 Cent pro Liter Benzin und Diesel. Damit wächst der Steueranteil auf 15,7 Cent für Benzin und 17,2 Cent für Diesel.
Die CO₂-Abgabe ist kein neues Thema. Seit ihrer Einführung im Jahr 2021 wurden die Preise schrittweise angehoben. Damals betrug der Einstiegspreis 25 Euro pro Tonne, was den Spritpreis um 7 bis 8 Cent pro Liter erhöhte. Seitdem stieg die Steuer jährlich an – bis 45 Euro in 2023.
Der nächste Anstieg 2025 ist jedoch nicht das Ende der Fahnenstange. Ab 2026 wird der CO₂-Preis durch Auktionen ermittelt, bei denen Experten einen Preiskorridor von 55 bis 65 Euro erwarten. Sollte dies eintreten, könnten die CO₂-Kosten pro Liter Benzin auf 19 Cent und für Diesel auf 21 Cent steigen.
Die aktuelle Lage an den Tankstellen dürfte den Anstieg vorerst etwas abfedern. Im September 2024 lagen die Preise für Benzin bei etwa 1,70 Euro pro Liter – ein Niveau, das Autofahrer seit über zwei Jahren nicht mehr gesehen hatten. Trotzdem bleibt abzuwarten, wie sich Rohstoffpreise und Steuern auf die Gesamtkosten auswirken. (sp-x/ja)