Die EU will alte Pkw und Transporter strenger prüfen – für mehr Sicherheit, bessere Luft und weniger Manipulation im Straßenverkehr.
Weniger Lärm, weniger Schmutz, mehr Schutz: Die EU-Kommission hat am 24. April 2025 eine Überarbeitung der EU-Vorschriften für die Straßenverkehrssicherheit und die Zulassung von Fahrzeugen vorgelegt. Ziel ist es, die Sicherheit auf den Straßen sowie die Luftqualität in der gesamten Europäischen Union zu verbessern. Langfristig sollen bis 2050 ca. 7.000 Menschenleben gerettet werden. Um dies zu gewährleisten, sollen verstärkt Inspektionen eingeführt werden. Darunter gehören unter anderem regelmäßige technische Inspektionen für Elektrofahrzeuge, da sie mit immer mehr Fahrerassistenzsystemen ausgestattet sind.
Für ältere Pkw und Lieferwagen sieht der Vorschlag eine jährliche Inspektion vor. Auch fortschrittliche Emissionsprüfmethoden zur Erkennung hoch emittierender Fahrzeuge sollen eingeführt werden. Darüber hinaus schlägt die Kommission vor, digitale Fahrzeugzulassungs- und regelmäßige Prüfbescheinigungen einzuführen, den grenzüberschreitenden Datenaustausch zu vereinfachen und die Bürger vor betrügerischen Aktivitäten wie der Manipulation von Kilometerzählern zu schützen.
Die von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen Maßnahmen umfassen Folgendes:
Die EU will mehr Sicherheit im Straßenverkehr und verpflichtete sich zuletzt erneut zu ihrem Ziel, bis 2050 nahezu keine Todesfälle und schwere Verletzungen auf den Straßen der Europäischen Union zu verursachen. Mittelfristig soll die Zahl der Todesfälle und schweren Verletzungen bis 2030 um 50 % reduziert werden. Mit Blick auf die jüngsten Zahlen zur Straßenverkehrssicherheit würden die Zahlen der Todesopfer in der gesamten EU zwar zurückgehen, allerdings längst nicht so schnell, wie es sich die Kommission vorstellt. Die nun vorgeschlagenen Maßnahmen sollen die Ziele der „Vision Zero“ weiter unterstützen. (ks)