Eine aktuelle Umfrage zeigt: Junge Erwachsene sehen Autos als Arbeitsräume und sind offener für autonomes Fahren.
Besonders jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind offen für Arbeitsmöglichkeiten im Auto. Zu dem Ergebnis kam eine aktuelle Umfrage von MHC Mobility unter 1.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern. 69 Prozent der befragten zwischen 18 und 29 Jahren erachten die Möglichkeit im Auto zu arbeiten als wichtig. Im Gegensatz dazu teilen nur 7 Prozent der über 60-Jährigen diese Ansicht.
„Wir beobachten seit Jahren einen Wandel in der Arbeitskultur und die damit einhergehenden sich verändernden Ansprüche an einen Firmenwagen. Vor allem die jüngere Generation betrachtet das Auto zunehmend als flexiblen Arbeitsraum“, so Ryjan Rutgers, CEO bei MHC Mobility Deutschland. Mit autonomem Fahren am Horizont könnte sich diese Entwicklung noch einmal verschärfen, so Rutgers weiter. 38 Prozent der 18-29-Jährigen seien offen für autonomes Fahren, hingegen nur 6 Prozent der über 60-Jährigen.
Die Umfrage zeige auch Ergebnisse zu bevorzugten Antriebsarten: 27 Prozent der Befragten bevorzugen demnach weiterhin Verbrennungsmotoren, weitere 27 Prozent setzen auf Hybridfahrzeuge und nur 12 Prozent favorisieren reine Elektrofahrzeuge.
„Diese Zahlen verdeutlichen die Diskrepanz zwischen dem öffentlichen Diskurs zur E-Mobilität und den tatsächlichen Präferenzen der Nutzer. Dabei ist die Reichweitenangst heute unbegründet. Die Ladeinfrastruktur in Deutschland hat sich stark verbessert, besonders bei Schnellladestationen. Zudem entwickelt sich die Batterietechnik rasant weiter“, kommentiert Rutgers. „Es sind Akkus im Gespräch, die Reichweiten von bis zu 1000 km versprechen. Trotzdem bleiben E-Fahrzeuge oft teurer als Verbrenner. Die Argumente für Elektrofahrzeuge liegen derzeit hauptsächlich im Bereich der Nachhaltigkeit und Luftreinhaltung. Die E-Mobilität wird sich durchsetzen, braucht aber Zeit. Firmenwagen können eine wichtige Rolle spielen, da sie eine risikofreie Möglichkeit bieten, die Alltagstauglichkeit von E-Autos zu erfahren.“ (ks)