Die Bundesregierung plant eine Steuerbefreiung für Verbrenner, die mit E-Fuels betrieben werden. Ziel: umweltfreundlichere Mobilität und Förderung klimaneutraler Alternativen.
Die Bundesregierung will einen neuen Anreiz schaffen, um die Verkehrswende voranzutreiben: Verbrennungsmotoren, die mit klimafreundlichen E-Fuels betrieben werden, sollen künftig von einer Steuerbefreiung profitieren. Am 8. Oktober legte das FDP-geführte Bundesfinanzministerium einen entsprechenden Gesetzentwurf vor.
Diese Maßnahme soll vor allem Autofahrern den Umstieg auf umweltfreundlichere Kraftstoffe erleichtern, ohne dass sie gleich auf Elektroautos umsteigen müssen. E-Fuels gelten als klimaneutrale Alternative zu fossilen Kraftstoffen, da sie unter Verwendung von erneuerbaren Energien hergestellt werden und im Betrieb CO₂-neutral sind.
Die Förderung von E-Fuels könnte insbesondere Sportwagen- und Oldtimer-Besitzer erfreuen, die ihre Fahrzeuge nicht auf Elektromotoren umrüsten wollen. Die Steuerbefreiung würde dazu beitragen, den CO₂-Ausstoß im Straßenverkehr zu senken, ohne die Verbrennungstechnologie vollständig zu verbannen.
Die Bundesregierung verspricht sich von diesem Vorstoß eine schnellere Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor und setzt auf eine technologieoffene Lösung. Die genauen Details zur geplanten Steuerbefreiung und den Anforderungen an die E-Fuels sollen in den kommenden Wochen geklärt werden. (ja)