Interessante Informationen und spannende Experten-Diskussionen beim bfp AKADEMIE-Event in Hannover zu den Herausforderungen betrieblicher Mobilität.
Wie wandelt sich Mobilität im betrieblichen Kontext und wie können Unternehmen die vielfältigen Anforderungen von Politik und Gesellschaft dazu erfüllen? Um Fragestellungen dazu zu diskutieren und für Unternehmerinnen und Unternehmer zu beantworten hat die bfp AKADEMIE in Hannover eine Vortrags- und Diskussionskonferenz veranstaltet. Im Rahmen der Welcome Week der IHK Hannover war das Mobilitäts-Weiterbildungsprogramm der Schlüterschen Mediengruppe zu Gast im IHK-Neubau.
Matthias Engel vom bfp-Kooperationspartner CARextern ermöglichte einen tiefen Einblick in die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive), die Nachhaltigkeitsberichtspflicht für Unternehmen. „In vielen Unternehmen ist der Fuhrpark wahrscheinlich einer der größten, wenn nicht der größte Emissionstreiber“, sagte Engel und erklärte, warum die CSRD direkt mit betrieblicher Mobilität verknüpft ist. „Auch wenn Ihr Unternehmen noch nicht direkt davon betroffen sein sollte, Nachhaltigkeitsberichte anzufertigen,“ richtete er sich an die Teilnehmenden aus der regionalen Wirtschaft aus der Region Hannover, und sagte weiter: „Sie werden zunehmend Anfragen von Ihren Kunden dazu erhalten, welche nachhaltigen Maßnahmen Sie als Lieferanten treffen und sollten dann Auskunft geben können.“
Und auch wenn einige Unternehmen je nach Größe und Umsatz erst in den kommenden Jahren unter die Berichtspflicht fielen, sollten bereits jetzt Maßnahmen getroffen werden. „Unterschätzen Sie nicht den zeitlichen Faktor, wenn Sie beispielsweise teile Ihrer Flotten auf Elektromobilität umstellen wollen und Infrastrukturprojekte an Ihrem Standort wie zum Beispiel Ladesäulen für Elektrofahrzeuge planen“, mahnte Engel. Aus dem Publikum kam der Hinweis, dass es Monate bis sogar Jahre dauern könne, bis beispielsweise Ladesäulen lieferbar und notwendige Bauprojekte mit allen notwendigen Instanzen abgestimmt und genehmigt seien.
Auf das Thema Elektromobilität im betrieblichen Kontext ging Carextern-Geschäftsführer Engel im zweiten Teil seines Vortrags auch genauer ein und gab Beispiele aus der Praxis mit wichtigen Hinweisen, was bei einer solchen Projektierung einer Flottenumstellung oder -anpassung alles zu beachten ist.
Andreas Reichert von Mobiko hielt einen Impulsvortrag zum Thema Mobilitätsbudget als Alternative Form, betriebliche Mobilität zu realisieren. Im Anschluss diskutierten Matthias Engel, Andreas Reichert, dazu Sascha Bahrenburg von der Raiffeisen Impuls Leasing sowie virtuell zugeschaltet Kristof Hecht von Sixt mit bfp-Chefredakteur Sven Eisenkrämer auf dem Podium über die aktuellen Herausforderungen der betrieblichen Mobilität und die Trends aus ihrer Sicht.
Der Tenor: Neue Mobilitätsanforderungen seitens der Politik aber auch seitens der Gesellschaft und damit der Mitarbeitenden sind bereits in Unternehmen angekommen und beeinflussen den Markt. Dennoch werde die individuelle Mobilität auch in absehbarer Zeit weiterhin auch auf den PKW setzen. Elektromobilität könne ein Baustein sein, um Emissionen in Flotten zu vermindern.
Bei allen Bestrebungen, egal ob E-Fahrzeuge mit Lademöglichkeiten am Firmensitz oder die Einführung von Fahrzeug- oder ganzheitlichen Mobilitätsbudgets sei eine vorausschauende strategische Planung der Unternehmensführung Voraussetzung.
Wenn Sie ebenfalls Informationen zum Wandel der betrieblichen Mobilität in Ihrem Unternehmen suchen, bietet das bfp FORUM am 25. und 26. September 2024 in Mainz ein ausführliches Programm mit Vorträgen aus der Praxis sowie viele Möglichkeiten zum Netzwerken und Kennenlernen von zahlreichen Anbietern verschiedener Lösungen im Mobilitätsbusiness. Sichern Sie sich jetzt bereits Ihre Eintrittskarte für nur 99 Euro (gültig für beide Tage inklusive Abendveranstaltung): www.bfpforum.de