Die Zahl der Verkehrsunfälle in Deutschland bleibt trotz zunehmendem Verkehrsaufkommen stabil. Ein Anstieg ist jedoch bei Verkehrstoten zu erwarten.
Laut der neuen Unfallprognose der Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) wird die jährliche Fahrleistung 2025 um 0,7 Prozent auf etwa 729 Milliarden Fahrzeugkilometer steigen. Die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle bleibt mit 2,52 Millionen nahezu unverändert. Bei Unfällen mit Personenschaden wird ein leichter Anstieg auf rund 296.000 Fälle prognostiziert.
Die Zahl der Verkehrstoten könnte um 2,5 Prozent auf knapp unter 3.000 steigen. Besonders betroffen sind Fahrradfahrer und Fußgänger, bei denen ein Anstieg von elf beziehungsweise neun Prozent erwartet wird. Motorradfahrer hingegen könnten einen Rückgang der Unfallzahlen um vier Prozent verzeichnen.
Die Prognose des Statistischen Bundesamtes (Destatis) unterstützt diese Einschätzung. Für 2025 wird die Zahl der Verkehrstoten auf etwa 2.810 geschätzt, nach 2.770 im Jahr 2024. Die Zahl der Verletzten soll leicht auf 370.000 steigen, während die Gesamtzahl der Unfälle bei rund 2,5 Millionen bleibt. (SP-X/vdf)