Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) richtet sich in einem offenen Brief direkt an die EU-Kommission. Darin enthalten: Empfehlungen zur Stärkung der europäischen Automobilindustrie.
Mitte Januar 2025 hatte sich Mercedes-Chef Ola Källenius direkt an die EU-Kommission gerichtet. Er bat um einen Dialog, in dem er der EU-Spitze die wichtigsten Prioritäten der europäischen Automobilindustrie vorstellen kann.
Jetzt folgte Imelda Labbé, Präsidentin des Verbands der internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), und richtete sich ebenfalls an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Im Angesicht der Herausforderungen, vor der die europäische Automobilwirtschaft steht, appelliert Labbé an die EU-Spitze und begrüßt von der Leyens Initiative, einen strategischen Dialog über die Zukunft der europäischen Automobilindustrie zu eröffnen.
So hieß es seitens der Kommissionspräsidentin: „Die europäische Automobilindustrie befindet sich in einer entscheidenden Phase, und wir sind uns der Herausforderungen bewusst, vor denen sie steht. Deshalb handeln wir zügig, um sie zu bewältigen. Die grundlegende Frage, die wir gemeinsam beantworten müssen, ist, was uns noch fehlt, um die Innovationskraft unserer Unternehmen freizusetzen und einen robusten und nachhaltigen Automobilsektor zu gewährleisten.“
Mit Aussicht auf einen europäischen Aktionsplan für die Automobilindustrie nannte Labbé die Punkte, die ihrer Ansicht nach essenziell seien für eine erfolgreiche europäische Automobilindustrie:
Der Verband der internationalen Kraftfahrzeughersteller VDIK ist eine Lobbyorganisation der Automobilbranche, der 37 Marken aus 14 Ländern angehören. Sie vertritt die Interessen der internationalen Pkw- und Nutzfahrzeughersteller in Deutschland gegenüber der politischen Institutionen und gegenüber der Öffentlichkeit. (ks)