Die Ansprüche an die betriebliche Mobilität steigen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie. Arbeitnehmer wünschten sich mehr Flexibilität und Entscheidungsfreiraum.
Kurzfristig statt langfristig und mehr Flexibilität: Einer aktuellen Umfrage des Mobilitätsdienstleisters Mhc Mobility zufolge, seien private Nutzungsmöglichkeiten, niedrige Kosten und die flexible Fahrzeugwahl entscheidende Punkte für Beschäftigte, wenn es um ihre betriebliche Mobilität geht. Insbesondere in der Fahrzeugwahl würde Flexibilität eine zentrale Rolle spielen.
47 Prozent der Befragten mit Zugriff auf einen Firmenwagen betonten die Bedeutung des flexiblen Zugriffs auf verschiedene Fahrzeugtypen je nach Lebenssituation, sei es ein Kleinwagen für Singles, Kombi für Familien oder E-Auto für die Stadt. Außerdem wünschten sich 33 Prozent grundsätzlich kürzere Vertragslaufzeiten und 44 Prozent der Befragten, denen ein Firmenwagen zur Verfügung stünde, bevorzugten eine Vertragslaufzeit von höchstens 12 Monaten. Demografisch gesehen würden vornehmlich jüngere Beschäftigte unter 30 Wert auf eine flexible Fahrzeugwahl und kurze Vertragslaufzeiten legen.
Für alternative Möglichkeiten der betrieblichen Mobilität, zum Beispiel in Form von Mobilitätsbudgets, die flexible Nutzung verschiedener Verkehrsmittel ermöglichen, sprechen sich Firmenwagenbesitzer positiv aus. 74 Prozent der Firmenwagenbesitzer befürworten ein solches Budget, im Vergleich zu 49 Prozent der gesamten Befragten. Befragt wurden 1000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im gesamten Bundesgebiet.
Das könnte Sie auch interessieren: