Öffentliches Laden von E-Autos bleibt teuer. Gegenüber dem Vorjahr sind die kWh-Preise allerdings gesunken.
Wie der Energieversorger Lichtblick zuletzt ermittelte, kostet die Kilowattstunde Energie an der AC-Ladesäule im Bundesdurchschnitt 52 Cent. Am Schnelllader (DC-Lader) sind es 60 Cent. Gegenüber dem Vorjahr sind die kWh-Preise lediglich um 2 respektive 4 Cent gesunken.
Lichtblick vergleicht die Fahrstrompreise außerdem mit den Kosten für die Fahrt in einem vergleichbaren Benziner; bei einem Praxisverbrauch von 6 Litern lägen diese bei 10,21 Euro. Im konkreten Fall dürften die meisten E-Autofahrer aber günstiger unterwegs sein. Etwa, weil sie zumindest teilweise zuhause laden und ihren Haushaltsstromtarif beziehungsweise Energie aus der Photovoltaikanlage nutzen. Wer im Wohnort-Umfeld öffentlich lädt, dürfte außerdem gewohnheitsmäßig diejenigen Ladesäulen anfahren, die preislich unterhalb des Gesamtschnitts liegen. (SP-X/ks)