Der E-Auto-Markt wächst bis 2030 um 28 %. Eine skalierbare Ladeinfrastruktur ist nötig, um mithalten zu können. Modulare Systeme könnten die Lösung sein.
Der Markt für Elektroautos wächst rasant, und damit steigt auch der Bedarf an Ladeinfrastruktur. Laut einer aktuellen Studie ist der herkömmliche Ansatz mit Stand-Alone-Ladesäulen bei großen Ladeparks ineffizient. Stattdessen könnten modulare Ladearchitekturen, wie das Power-Unit/Dispenser-Modell, eine kostengünstigere und flexiblere Lösung bieten.
Das Münchner Unternehmen EcoG und die Boston Consulting Group haben in einem Leitfaden aufgezeigt, dass durch die Entkopplung von Elektronik und den eigentlichen Ladesäulen eine flexible Anpassung an zukünftige Anforderungen möglich wird. Dies könnte bei zunehmender Ladepunktdichte bis 2030 Einsparungen von bis zu 38 % im Vergleich zu traditionellen Installationen bringen.
Besonders bei Ladeparks mit mehr als sechs Ladepunkten oder in Szenarien, bei denen eine zukunftssichere Erweiterbarkeit gefragt ist, spielt das modulare Konzept seine Stärken aus. Dabei werden die eigentlichen Ladesäulen auf das Wesentliche reduziert, während zentrale Einheiten die notwendige Technik bündeln. Besonders im Kontext schnell wachsender E-Mobilität ein entscheidender Vorteil. (sp-x/ja)