Die Zukunft der Elektromobilität sieht vielversprechend aus. Neue Studien zeigen, dass E-Autos bis 2030 deutlich kostengünstiger und leistungsfähiger werden könnten.
Technische Innovationen und sinkende Kosten könnten batteriebetriebene Fahrzeuge (BEV) schon bald mit traditionellen Verbrennern gleichziehen lassen. Laut der Unternehmensberatung Strategy& soll es bis 2030 möglich sein, innerhalb von zehn Minuten Strom für eine Reichweite von 400 Kilometern nachzuladen. Der durchschnittliche Verbrauch könnte bei 14 kWh pro 100 Kilometer liegen.
Analysten sehen Fortschritte bei Zellchemien, Batteriearchitekturen und Antrieben als zentrale Treiber dieser Entwicklung. Sinkende Preise und Skaleneffekte sollen dazu führen, dass BEVs in allen Segmenten spätestens 2030 mit Verbrennermodellen konkurrieren können. Aktuell erreichen viele BEV ein vergleichbares Gesamtkostenniveau.
Strategy& prognostiziert, dass der Anteil reiner BEV-Plattformen an den weltweiten Pkw-Verkäufen bis 2030 auf 40 Prozent und bis 2035 auf 60 Prozent steigen wird. Dies wird die Nachfrage nach Batterien von derzeit 1,15 TWh auf etwa 5 TWh im Jahr 2035 erhöhen. (SP-X/vdf)