Jeep erweitert das Antriebsangebot von Avenger und Compass. Für Flottenkunden sind dabei vor allem neue Elektro-, Hybrid- und Allradvarianten interessant.
Fest steht: Der Avenger ist das Erfolgsmodell der Marke Jeep. Das gilt für den Zuspruch von Privatkunden ebenso wie von Fuhrparkmanagern. Dazu trägt unter anderem das in dieser Klasse eher ungewöhnliche Jeep-Gesicht samt der kantigen SUV-Karosserie bei. Der Kühlergrill mit den sieben kleinen Spangen ist ein wesentliches Merkmal der Jeep-DNA.
In den höheren Ausstattungslinien der Baureihe ist eine LED-Hintergrundbeleuchtung installiert. So sticht der Kühlergrill bei Nacht sichtbar hervor. Zudem steht für den Avenger ein breites Antriebsangebot zur Wahl. Das 4,08 Meter lange, 1,81 Meter breite und 1,54 Meter hohe Modell ist als Turbo-Benziner, e-Hybrid, Allrad-Hybrid und Elektroversion erhältlich. Je nach Variante stehen Front- oder Allradantrieb sowie Schalt- oder Automatikgetriebe zur Wahl.





Den Einstieg in die Avenger-Welt bildet der neue 1,2-Liter-Turbo-Benziner. Die Kraft des Dreizylinders wird über ein Sechsgang-Schaltgetriebe auf die Vorderräder übertragen.
Der e-Hybrid kombiniert einen 1,2-Liter-Dreizylinder mit einem Elektromotor. Die Kraftübertragung übernimmt ein sechsstufiges Automatikgetriebe.
Als Allradmodell wird der Jeep Avenger 4xe Hybrid Overland angeboten. Der 1,2-Liter-Motor ist mit einem Automatikgetriebe kombiniert. Vorder- und Hinterachse werden jeweils von einer E-Maschine angetrieben.
Damit liegt der Allradler zehn Millimeter höher als die Varianten mit Frontantrieb. Die Wattiefe ist doppelt so hoch wie bei den Fronttrieblern.
Weiterhin verfügbar ist der Avenger als reines Elektroauto. Die E-Maschine bezieht ihre Energie aus einer Batterie.
Voll-LED-Scheinwerfer, Tempomat, Klimaautomatik, ein 10,25 Zoll großes Infotainmentdisplay sowie Apple CarPlay und Android Auto sind ebenso serienmäßig wie weiche Materialien an den Türverkleidungen. Geblieben sind das gute Platzangebot für Passagiere und der mit 380 Litern für diese Klasse großzügig bemessene Kofferraum.
Auch beim größeren Compass wurde das Antriebsangebot erweitert. Peter Stoffels, Deutschland-Chef der Marke, kündigte im Gespräch mit bfp für das dritte und vierte Quartal 2026 „sehr attraktive Leasingangebote“ für das Modell an. Profitieren davon soll unter anderem die neu eingeführte Elektroversion.



Neu im Programm ist die elektrische AWD-Version (All-Wheel Drive), also Allradantrieb. Je eine E-Maschine treibt die Vorder- und die Hinterachse an.
Der Antrieb an der Hinterachse wurde speziell für Jeep entwickelt. Nach Angaben des Herstellers können bis zu 3.100 Newtonmeter an die Hinterachse übertragen werden.
Daneben bietet Jeep den elektrischen Compass als Long-Range-Version mit Frontantrieb an. Die E-Maschine sitzt an der Vorderachse.
Weiter im Angebot bleibt der Plug-in-Hybrid. Er kombiniert einen 1,6-Liter-Benziner mit einer E-Maschine.
Der rund 4,6 Meter lange Compass bietet auch auf der Rückbank ausreichend Platz. Der Kofferraum fasst 550 Liter und lässt sich durch das Umklappen der hinteren Lehnen auf etwa 1.600 Liter erweitern. Der elektrische Compass mit Allradantrieb darf bis zu 1,3 Tonnen ziehen, der Plug-in-Hybrid bis zu 1,5 Tonnen. Für Dienstwagenberechtigte kann die Anhängelast ein zusätzliches Auswahlkriterium sein.