Elektrische Pick-ups erobern den deutschen Markt und bieten emissionsfreie Mobilität für Arbeit und Freizeit.
Mehrere Hersteller haben inzwischen elektrische Pick-ups in Deutschland eingeführt. Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch unterschiedliche Reichweiten, Nutzwerte und Preise aus.
Die Nutzfahrzeugtochter Maxus des SAIC-Konzerns brachte 2023 den ersten rein elektrischen Pick-up nach Deutschland. Der T90 EV verfügt über eine Doppelkabine, eine 89-kWh-Batterie und eine Reichweite von 330 Kilometern. Mit einer Anhängelast von 750 Kilogramm und einem Preis ab rund 65.000 Euro ist er eher ein Lifestyle-Modell. Restbestände sind für etwa 30.000 Euro erhältlich.


Der Maxus eTerron 9, eingeführt 2025, ist moderner und teurer. Der 5,50 Meter lange Pick-up hat zwei Motoren mit insgesamt 325 kW/442 PS und eine Reichweite von bis zu 430 Kilometern. Er kostet ab rund 75.000 Euro und bietet eine hohe Nutzlast und Anhängelast.
Der KGM Musso EV ist ein kompakter und günstiger Pick-up. Mit einer Länge von 5,16 Metern und einem Preis ab rund 42.000 Euro ist er für Freizeit und Alltag geeignet. Zwei Antriebsvarianten bieten Reichweiten von 420 und 380 Kilometern.
Toyota Hilux BEV und Isuzu D-Max EV sollen dieses Jahr folgen. Der Hilux BEV hat eine Reichweite von 255 Kilometern, während der D-Max EV bis zu 260 Kilometer schafft. Beide Modelle sind für regionale Einsätze geeignet.


Ford bietet einen Plug-in-Hybrid – den Ranger. Mit einer elektrischen Reichweite von bis zu 49 Kilometern kombiniert er einen Benzin- und Elektromotor und kostet ab 55.442 Euro. (SP-X/vdf)