Viele E-Autofahrer in Großstädten haben kurze Wege zu öffentlichen Ladepunkten. Wie wirkt sich dies auf ihr Ladeverhalten aus?
In Großstädten wohnen laut einer Umfrage des Fuhrparkmanagement-Unternehmens Alphabet drei Viertel der E-Auto-Besitzer in weniger als einem Kilometer Entfernung zu einer öffentlichen Ladesäule. Bei einem Drittel beträgt die Distanz sogar maximal 500 Meter. Die Ladeinfrastruktur ist in städtischen Gebieten dichter als auf dem Land.
Diese kurzen Wege beeinflussen das Ladeverhalten der Fahrer. 61 Prozent der Befragten laden mindestens einmal pro Woche an einem öffentlichen Ladepunkt in der Nähe ihres Wohnorts. Die Mehrheit bewertet dabei die Funktionalität und Ladeleistung positiv. Verbesserungspotenzial sehen die Nutzer vor allem bei Schnellladepunkten und der Anzahl der Ladeplätze pro Standort.
Die Umfrage zeigt somit, dass die Verfügbarkeit von Ladepunkten die Nutzung und Zufriedenheit der E-Auto-Fahrer entscheidend beeinflusst. Die Nachfrage nach schnellerem Laden und mehr Ladeplätzen bleibt jedoch bestehen. (SP-X/vdf)