Ein Blick in den Dortmunder Fuhrpark zeigt, wie die Partnerschaft mit Polestar in der Praxis aussieht. Wie kommt die E-Flotte im Alltag an?
Borussia Dortmund hat seinen Pkw-Fuhrpark seit der Saison 2025/26 neu aufgestellt. Der schwedische Elektroautohersteller Polestar ist seitdem offizieller Mobilitätspartner und stellt dem Bundesligisten 60 Fahrzeuge zur Verfügung. Zuvor hielt die Autohandelsgruppe Rosier den Verein mit einem Markenmix mobil und bleibt heute noch im Bereich Nutzfahrzeuge an Bord.
Doch welche Polestar-Modelle kommen beim BVB zum Einsatz und welches soll die Flotte noch ergänzen? Wie kommen die E-Autos bei den Nutzern an? Wir haben beim BVB und bei Polestar nachgefragt.
Laut Polestar umfasst die BVB-Flotte den Polestar 2 als Performance-Fastback, den Polestar 3 als elektrisches SUV und den Polestar 4 als SUV-Coupé. „Eine Bandbreite, die uns die nötige Flexibilität gibt, um unterschiedliche Anforderungen im Alltag abzudecken“, so Borussia Dortmund. Genutzt werden die Fahrzeuge vom Team, dem Management und weiteren Vereinsvertretern.
Der nächste Neuzugang beim BVB hat vier Räder: „Es ist geplant, dass der neue Polestar 4 SUV ein Teil der Flotte wird“, verrät Polestar. Die neue Variante ist seit Anfang September bestellbar und die ersten Auslieferungen sind für das vierte Quartal 2026 geplant.
Übrigens machten einige BVB-Spieler schon vor dem offiziellen Start der Partnerschaft Bekanntschaft mit einem weiteren Polestar-Modell: Jobe Bellingham, Pascal Groß und Daniel Svensson testeten 2025 einen Prototyp des Polestar 5, der allerdings nicht zur BVB-Flotte gehört.
Damit die Elektroautos einsatzbereit bleiben, stehen an allen BVB-Liegenschaften Ladepunkte zur Verfügung. Die Ladeinfrastruktur ist dabei nicht Bestandtei der Partnerschaft mit Polestar. Bei Service und Wartung ist der Hersteller hingegen eingebunden und betreut die Fahrzeuge gemeinsam mit seinem Netz aus Servicepartnern. Die Organisation der Flotte übernimmt das Fuhrparkmanagement des BVB.
Im Vereinsalltag scheint die elektrische Flotte gut anzukommen. „Die Fahrzeuge werden von den Nutzerinnen und Nutzern durchweg positiv angenommen. Neben den fahrdynamischen Qualitäten und den überzeugenden Reichweiten schätzen viele das unkomplizierte Handling im Alltag“, berichtet der BVB. Das gut aufgestellte Servicenetz von Polestar erleichtere die Betreuung der Flotte außerdem im laufenden Betrieb. Bei der Wahl des Mobilitätspartners spielten für Borussia Dortmund vor allem die eigenen Klima- und Dekarbonisierungsziele eine Rolle. Die Elektrifizierung des Fuhrparks ist dabei Teil der Nachhaltigkeitsstrategie von Borussia Dortmund.
„Als reine Elektroautomarke unterstützt Polestar unseren Anspruch, die CO2-Emissionen in unserem Fuhrpark stetig zu reduzieren. Was uns dabei besonders überzeugt, ist der ernsthafte und hohe Anspruch, den Polestar an sich selbst stellt“, erklärt Borussia Dortmund. Als Beispiel nennt der Verein das Polestar 0 Projekt. Damit verfolgt der Hersteller das Ziel, bis 2035 ein klimaneutrales Auto zu entwickeln, ohne den CO₂-Ausstoß durch Ausgleichsprojekte zu kompensieren.