Pendeln in Deutschland: Viele Berufstätige nehmen lange Fahrzeiten in Kauf. Flexible Arbeitsmodelle und Mobilitätsbudgets bieten Lösungen für kürzere Wege und Nachhaltigkeit.
Pendeln ist für viele Berufstätige in Deutschland Alltag. Laut einer aktuellen Statista-Umfrage nehmen viele Menschen lange Wege und hohe Fahrzeiten in Kauf, um zur Arbeit, Schule oder Universität zu gelangen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsmodellen und Mobilitätsbudgets.
Laut Statista Consumer Insights nutzen fast zwei Drittel der Berufstätigen das eigene Auto für den täglichen Weg. Alternativen:
Flexibles Arbeiten, etwa im Homeoffice, hat durch die Pandemie deutlich an Bedeutung gewonnen. Neben der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie reduziert es auch die Pendelzeit erheblich.
Viele Unternehmen setzen mittlerweile auf Mobilitätsbudgets. Diese stellen Mitarbeitenden einen monatlichen Betrag zur Verfügung, den sie flexibel für Verkehrsmittel wie ÖPNV, Carsharing oder Fahrräder nutzen können. Vorteile:
Die Umsetzung von Mobilitätsbudgets ist aktuell noch mit Hürden verbunden:
Trotzdem steigt die Anzahl der Unternehmen, die Mobilitätsbudgets anbieten. Damit fördern sie nachhaltige Mobilität und entlasten ihre Mitarbeitenden.
Ob kurzer Weg oder Langstrecken-Pendeln: Mobilität bleibt ein zentraler Bestandteil des Arbeitsalltags in Deutschland. Flexible Arbeitsmodelle und Mobilitätsbudgets könnten zukünftig nicht nur die Pendelzeiten verkürzen, sondern auch einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. (ja)