Die Sicherheitsorganisation Euro NCAP hat die Autobahnpiloten von sieben aktuellen Modellen bewertet. Nur der des BMW iX3 ist „sehr gut“.
Sieben weitere Modelle wurden von Euro NCAP bezüglich ihrer Assistenzsysteme für teilautonomes Fahren auf Autobahnen bewertet. Das überzeugendste Paket unter den aktuell getesteten Fahrzeugen bietet demnach das Elektro-SUV BMW iX3, das mit voller Punktzahl und einem „sehr gut“ benotet wurde. Die Experten attestierten ein stimmiges Verhältnis zwischen den automatisierten Fahrfähigkeiten der Systeme und der Einbindung des Fahrers.
Jeweils drei von vier möglichen Punkten und damit die Note „gut“ wurden für den Cupra Formentor sowie den Ford Mustang Mach-E vergeben. Bei den Elektroautos Polestar 2 und Hyundai Ioniq 5 reichte es für zwei Punkte und die Note „mäßig“. Polestar hat für den 2 ein Over-the-Air-Update mit einem erweiterten Funktionsumfang der Assistenzsysteme angekündigt, den Euro NCAP zeitnah prüfen will.
Die ebenfalls geprüften Kleinwagen-Modelle Opel Mokka-e und Toyota Yaris bieten einen ihrer Klasse entsprechend reduzierten Umfang an Assistenz-Funktionen. Deshalb hat Euro NCAP hier jeweils die Note „Einstiegsniveau“ und nur einem von vier Punkten vergeben.
Den Test von Autobahnpiloten hat Euro NCAP 2020 eingeführt. Die neue Bewertungskategorie soll Käufern analog zur Crashtest-Bewertung einen Einblick in die Sicherheit neuer Fahrzeuge geben. Wichtig ist etwa, wie schnell und übergangslos der Mensch im Notfall wieder das Steuer übernimmt. Als dritter Faktor spielen die Notfallfunktionen eine Rolle, beispielsweise was passiert, wenn der Fahrer zu lange inaktiv ist. (Mario Hommen/SP-X/dnr)