Der Bestand privater E-Autos wächst weiter. Welche Bundesländer und Städte bei der Entwicklung vorne liegen, zeigt eine Analyse der HUK Coburg.
Das aktuelle HUK-E-Barometer gibt einen detaillierten Einblick in die Verbreitung privater Elektroautos. Die Auswertung zeigt dabei teils deutliche Unterschiede innerhalb Deutschlands. Grundlage sind Versicherungsdaten von rund 14,5 Millionen Fahrzeugen.
Die stärkste Wachstumsdynamik verzeichneten im bisherigen Jahresverlauf Schleswig-Holstein und Niedersachsen, gefolgt von Bayern. In Sachsen und Berlin erreichte das Wachstum dagegen nur ungefähr die Hälfte der Spitzenwerte.
Unter den 15 deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern weist Stuttgart die größte Wachstumsdynamik auf. Zugleich besitzt die baden-württembergische Landeshauptstadt mit 5,3 Prozent den höchsten Anteil rein elektrischer Privatautos unter den Metropolen.
Noch höher fällt die Quote in einigen ländlichen Regionen aus. Spitzenreiter ist der Landkreis Starnberg mit einem E-Auto-Anteil von 7,4 Prozent. Am unteren Ende stehen Frankfurt an der Oder mit 1,4 Prozent sowie die Landkreise Görlitz und Vogtlandkreis mit jeweils 1,5 Prozent.
Die geringste aktuelle Wachstumsdynamik weist Gelsenkirchen auf. Dort steigt die E-Auto-Quote weniger als ein Sechstel so stark wie in den führenden Landkreisen Cloppenburg und Schweinfurt.
Für das E-Barometer wertet die HUK Coburg die Versicherungsdaten der bei ihr versicherten privaten Fahrzeuge aus. Anders als die Zulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes erfasst die Analyse auch Wechsel zu Gebrauchtwagen. Gewerbliche Flotten werden dagegen nicht berücksichtigt. (SP-X/iz)