Die Batterie-Produktion verlagert sich zunehmend nach Asien und den USA, während Europa den Anschluss verliert. China dominiert den Markt mit 70 Prozent.
Während der Bau von Batterie-Fabriken in Europa ins Stocken gerät, wächst die Produktionskapazität in anderen Teilen der Welt rasant. Insbesondere China spielt dabei eine dominierende Rolle und wird laut Prognosen bis 2030 rund 70 Prozent der weltweiten Produktion stemmen. Das entspricht beeindruckenden 6.268 Gigawattstunden (GWh). Vor allem die großen Player wie CATL, BYD und CALB sorgen dafür, dass China die Spitze im globalen Ranking einnimmt.
Im Vergleich dazu hinkt Europa deutlich hinterher. Während Deutschland als größter europäischer Produzent bis Ende des Jahrzehnts 262 GWh erreichen soll, verbleiben die übrigen europäischen Länder wie Ungarn (210 GWh) und Frankreich (162 GWh) auf eher bescheidenem Niveau.
China bleibt somit der unangefochtene Spitzenreiter in der E-Auto-Batterieproduktion und zeigt eindrucksvoll, wohin die Reise geht. Europa steht vor der Herausforderung, den Rückstand aufzuholen und die Produktion von E-Auto-Batterien in den kommenden Jahren deutlich zu steigern, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. (spx/ja)