Unternehmen setzen beim Laden ihrer Flottenfahrzeuge vor allem auf eigene Infrastruktur – öffentliche Ladesäulen bleiben die Ausnahme.
Flottenfahrzeuge werden überwiegend an unternehmenseigenen Ladepunkten geladen. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Datendienstleisters Dataforce. Lediglich 23 Prozent des Bedarfs wird an öffentlichen Ladesäulen gedeckt und 15 Prozent bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Hause. Zur Zahlung an öffentlichen Ladepunkten wird in zwei von drei Fällen die Ladekarte eingesetzt. 33 Prozent nutzen dafür Apps.
Darüber hinaus spielt die Preistransparenz für Strom eine deutlich größere Rolle als für Kraftstoff. Durch die Undurchsichtigkeit von Strompreisen an den Ladesäulen wünschen sich viele Unternehmen Klarheit; 53 Prozent der befragten Fuhrparkleiter schätzen die Preistransparenz der Anbieter als sehr wichtig ein.
Beim Einsatz von Ladekarten liegt EnBW vorn, positioniert sich aber eher in kleineren Fuhrparks an erster Stelle. Insgesamt kann EnBW mit 30 Prozent die größte Durchdringung in deutschen Fuhrparks aufweisen. Knapp dahinter liegt DKV mit knapp 27 Prozent. In den großen Fuhrparks liegt bei den Ladekarten DKV auf Rang eins. (ks)